Willkommen bei der KoelnSPD

KölnSPD solidarisch mit Veranstaltern von Birlikte

Aus der Partei

Wir kennen und schätzen die Arbeit und die eindeutige Haltung der Veranstalter von Birlikte – dem Schauspiel Köln, der Arsch huh AG und der IG Keupstraße, gegen Rassismus, rechten Terror und Gewalt.

Wir wenden uns gegen jede  Aktivität, die dazu Anlass gibt, die unterschiedlichen Aktionsgruppen in ihrer gemeinsamen Arbeit gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auseinander zu dividieren.

Die Auseinandersetzungen um die geplante Veranstaltung am 5. Juni, „Was gilt es zu verteidigen“, hat gezeigt, dass wir dringend eine offene Diskussion um den Umgang mit der AfD und anderen rechtspopulistischen Kräften brauchen. Aber auch mit den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ursachen, die zu einem solchen Erfolg der Rechten führen.

Dazu könnte es hilfreich sein, die geplante Veranstaltung nicht im Rahmen von Birlikte, sondern, in diesem oder einem anderen Format,  zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden zu lassen. Das muss aber die Entscheidung der Veranstalter sein, die wir solidarisch mittragen.

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Musicalstandort Köln vor dem Aus?

Aus der Ratsfraktion

Oberbürgermeisterin lässt entscheidende Fragen offen

In Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Kölneiner Pressemitteilung kündigt die Oberbürgermeisterin heute an, dass die Nutzung des Staatenhauses in Deutz als Interimsstandort für die Oper verlängert wird. Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion erklärt hierzu: „Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln begrüßt, dass damit für die Oper eine künstlerisch gute Lösung für das weitere Interim gefunden wurde, die ihr die nötige Planungssicherheit – hoffentlich bis zur Rückkehr an den Offenbachplatz – gibt. Was das Verhandlungsergebnis jedoch für die Zukunft Kölns als Musicalstandort bedeutet, steht vollkommen in den Sternen.“

Die SPD-Fraktion hat sich immer für ein festes Musicaltheater ausgesprochen und sieht die aktuellen Entwicklungen demnach mit großer Sorge. Börschel weiter: „Es verwundert, dass die geführten Verhandlungen angeblich von der BB-Group angestoßen worden sind. Das lässt für uns nur zwei Schlüsse zu: Entweder hat BB-Group die schlechte Verhandlungsposition, in die die Stadt Köln sich mangels ernsthafter Suche nach alternativen Standorten für das Operninterim manövriert hat, erkannt und für sich genutzt. Oder aber sie verfolgt eine Exit-Strategie. Festzuhalten bleibt: Die BB-Group erhält alle Optionen für die Zukunft, die Stadt Köln jedoch gibt alle Trümpfe aus der Hand. Inwiefern man dabei wie die Oberbürgermeisterin von Eckpunkten sprechen kann, die für beide Partner eine sehr gute Perspektive bieten, bleibt schleierhaft. Wenn die Oberbürgermeisterin dies als „klares Bekenntnis der BB Group für ein dauerhaftes Engagement am Musical-Standort Köln“ sieht, so ist das eine Aussage, an der man sie zukünftig messen wird. Aus den bisher bekannten Eckpunkten ist dieses Bekenntnis in keiner Weise erkennbar. Leider lesen sie sich eher wie der Einstieg in den Ausstieg aus dem Musicalstandort Köln.“

Die SPD-Fraktion erwartet gespannt die entsprechende – hoffentlich ausführliche – Vorlage für die politischen Gremien.

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KölnSPD solidarisch mit Veranstaltern von Birlikte

Aus der Partei

Wir kennen und schätzen die Arbeit und die eindeutige Haltung der Veranstalter von Birlikte – dem Schauspiel Köln, der Arsch huh AG und der IG Keupstraße, gegen Rassismus, rechten Terror und Gewalt.

Wir wenden uns gegen jede Aktivität, die dazu Anlass gibt, die unterschiedlichen Aktionsgruppen in ihrer gemeinsamen Arbeit gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auseinander zu dividieren.

Die Auseinandersetzungen um die geplante Veranstaltung am 5. Juni, „Was gilt es zu verteidigen“, hat gezeigt, dass wir dringend eine offene Diskussion um den Umgang mit der AFD und anderen rechtspopulistischen Kräften brauchen. Aber auch mit den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ursachen, die zu einem solchen Erfolg der Rechten führen.

Dazu könnte es hilfreich sein, die geplante Veranstaltung nicht im Rahmen von Birlikte, sondern, in diesem oder einem anderen Format, zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden zu lassen. Das muss aber die Entscheidung der Veranstalter sein, die wir solidarisch mittragen.

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Regionale Geschlossenheit für eine neue Rheinbrücke

Aus der Partei

Rheinische SPD-Abgeordnete im Schulterschluss mit der IHK

In einem Schreiben vom Mittwoch haben Sebastian Hartmann, Bundestagsabgeordneter für Rhein-Sieg und SPD-Regionalvorsitzender Mittelrhein (Regierungsbezirk Köln), und Jochen Ott, stellvertretender Vorsitzender der NRWSPD und der SPD-Fraktion des nordrhein-westfälischen Landtags, zum gemeinsamen Einsatz für die Rheinquerung Niederkassel – Wesseling aufgerufen. Insgesamt 23 rheinische SPD-Abgeordnete aus Bundestag und Landtag haben den Brief unterzeichnet, der den Industrie- und Handelskammern Bonn/Rhein-Sieg und Köln gesandt wurde.

Der Brief nimmt Bezug auf die Kampagne der IHK, die ihrerseits eine stärkere politische Unterstützung für die Rheinbrücke gefordert hatte. “Wir stehen an Ihrer Seite und würden uns freuen, wenn sich viele politische Akteure gemeinsam in diesem Sinne finden”, schreiben die Abgeordneten.

“Im Bundesverkehrswegeplan wurde die Brücke sowohl als Projekt für den Straßenverkehr als auch als Verbindungsspange für Personen- und Güterverkehr auf der Schiene angemeldet.

In der öffentlichen Debatte vor Ort liegt das Augenmerk vor allem auf der Straßenverbindung. Eine zusätzliche Straßenverbindung kann Entlastung für Köln und Bonn bieten, während zugleich die Kreisteile links- und rechtsrheinisch besser verknüpft werden. Besondere Bedeutung hat jedoch die intermodale Anbindung – eine Brücke, die für Schiene und

Straße nutzbar ist”, schreiben Hartmann und Ott.

Wegen ihrer hohen regionalen Bedeutung wollen sich die Abgeordneten dafür starkmachen, dass die Rheinbrücke im Bundesverkehrswegeplan in die höchste Kategorie “Vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung” aufgenommen wird. Links- und rechtsrheinisch bedeutende Logistikstandorte wie Eifeltor, Godorfer Hafen, Niederkassel-Lülsdorf liefern für die Initiative der SPD-Abgeordneten die Argumente, aber auch “viele neue Wohneinheiten” im Köln-Bonner Raum, die Verlängerung der Kölner Linie 7 und eine direkte Schienenverbindung vom Flughafen Köln-Bonn zum Bonner Hauptbahnhof.

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Festival Acht Brücken ist ein Markenzeichen der Musikstadt Köln

Aus der Ratsfraktion

Oberbürgermeisterin muss Einsparvorschlag zurück nehmen

DieSchaefer_Klaus_125q SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln zeigt sich enttäuscht über die Streichung der Mittel für das Festival Acht Brücken | Musik für Köln im vorgelegten Haushaltsentwurf durch die Oberbürgermeisterin. Prof. Klaus Schäfer, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und stellv. Vors. des Aufsichtsrats der Philharmonie, erklärte: „Die SPD-Fraktion bekennt sich eindeutig zur Zukunft des Festivals. Das Acht-Brücken-Festival ist ein kultureller Leuchtturm, der bundesweit – vielleicht sogar darüber hinaus – seinesgleichen sucht. Es hat das Profil der Stadt als Musikstadt deutlich erweitert und qualifiziert. Köln kann darauf stolz sein. Mehr als 26.000 Besucher in diesem Jahr sind ein eindrucksvolles Zeichen. Die Kölner wollen das Festival. Dass die Oberbürgermeisterin einen Haushaltsentwurf vorlegt, der das Festival, das sie gerade noch selbst eröffnet hat, still und heimlich beerdigt, empfinden wir als unerhört. Weder hat es eine politische Diskussion gegeben, noch hat Frau Reker ernsthafte Alternativen geprüft – das ist einfach nicht nachvollziehbar. Bei aller Herausforderung angesichts der finanziellen Engpässe im Haushalt zeigt diese Entscheidung, dass Köln auf dem besten Weg ist, seinen Ruf als Musikstadt aufs Spiel zu setzen.“ Zu erinnern ist daran, dass die Stadt Gesellschafterin ist und hier eine besondere Verantwortung hat.

Als Festival für Musik der Moderne konnte Acht Brücken auch in diesem Jahr wieder in zehn Tagen über 26.000 Besucherinnen und Besucher willkommen heißen. Neben der Kölner Philharmonie kamen andere Konzertorte wie die neue Moschee, verschiedene Kirchen oder der Stadtgarten zum Zuge. „Wir teilen die Irritation, die Louwrens Langevoort, Leiter des Festivals und Intendant der Kölner Philharmonie, beim Abschlusskonzert des diesjährigen Festivals unter großem Beifall der Besucher vorgetragen hat“, so Schäfer weiter.

Das Festival Acht Brücken | Musik für Köln verbindet, getragen von Stadt Köln und Westdeutschem Rundfunk, seit 2011 jährlich Konzerte und Veranstaltungen von international renommierten Musikern und Vertretern der freien Musikszene aus Köln und Umgebung. „Acht Brücken schafft es Jahr für Jahr, sprichwörtlich Brücken zu schlagen zwischen Veranstaltungen in Kulturtempeln wie der Philharmonie und den Veedeln vor Ort, zwischen Exzellenz- und Undergroundkultur, sowie zwischen Profimusikerinnen und -musikern und freier Szene. Dies sollte nicht einer unkreativen Haushaltspolitik zum Opfer fallen, sondern vielmehr ausgebaut und als Beispiel auf andere Kulturprojekte übertragen werden“, fordert Schäfer abschließend.

Aufgrund der notwendigen Planungsvorläufe für die Vorbereitung und Durchführung des Festivals ist die fehlende Mittelplanung für 2018 faktisch der Todesstoß für dieses kulturelle Highlight in Köln. Das darf nicht hingenommen werden.

Veröffentlicht am in Kunst & Kultur, Ratsfraktion
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