Absage der Zwangsversteigerung gut für Chorweiler

Martin Börschel, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Köln

„Für uns ist es von entscheidender Bedeutung, dass ein Erwerber der Wohnanlage „Bergstedt“ in Chorweiler nicht nur seine Profite, sondern vor allem die berechtigten Anliegen der Mieterinnen und Mieter und einer gesunden Quartiersentwicklung im Blick hat“, so Martin Börschel MdL, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln.

„Die Chance auf eine solche Lösung ist heute immerhin gewahrt worden. Dies ist ein beachtlicher Erfolg von Oberbürgermeister Jürgen Roters. Er hat sich mit großem Engagement für die Belange der Bewohner eingesetzt und unermüdlich auf den Umfang der notwendigen Instandsetzungen hingewiesen.“

Mit der heute erfolgten Absage der Zwangsversteigerung wird vorerst verhindert, dass die Großwohnanlage in die Hände einer Heuschrecke fällt, die nur eigene Interessen im Blick hat. Hierzu Jochen Ott MdL, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und zuständig für Quartiersentwicklung: „Die Zwangsversteigerung ist nun erst einmal vom Tisch. Damit gewinnen wir wichtigen Spielraum, um neu zu verhandeln und verantwortungsvolle Investoren zu gewinnen. Wir, das heißt das Land, die Stadt Köln, müssen jetzt an einem Strang ziehen und schnellstmöglich eine Lösung finden, die die Lebensbedingungen der Mieterinnen und Mieter dauerhaft verbessert. Hierzu müssen die in den vergangenen Wochen geführten Gespräche zur Bildung eines Konsortium wieder aufgenommen und intensiviert werden. Die Wohnungsgesellschaften GAG, Sahle GmbH und Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft, aber auch die gesamte Kölner Wohnungswirtschaft müssen sich jetzt ihrer Verantwortung für eine positive Entwicklung des gesamten Stadtteils stellen. Wir Sozialdemokraten in Stadt und Land stehen in jedem Fall an der Seite der Menschen vor Ort.“

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