Andreas Kossiski MdL: Zurück zur Sachlichkeit und zur vertrauensvollen Zusammenarbeit!

Kölner Polizei und Stadtspitze können nur gemeinsam die Probleme in Köln lösen. Aus der Polizei Köln und von den Gewerkschaften erreichen mich immer mehr kritische Nachfragen zur Öffentlichkeitsarbeit der Oberbürgermeisterin. In den Tagen nach Silvester, wie nach jedem Einsatz üblich, hat es meiner Kenntnis nach mehrere Gesprächsrunden zwischen Polizei und Stadtspitze gegeben. Hier wurden alle relevanten Informationen ausgetauscht und abgeglichen. Wenn das so zutrifft, muss sich die Oberbürgermeisterin fragen lassen, warum sie unmittelbar vor der Entlassung des Polizeipräsidenten eine Pressemitteilung herausgibt, in der sie diese Angaben in Frage stellt und von einem zerrütteten Vertrauensverhältnis zur Kölner Polizei spricht.

Auf weiteres Unverständnis, auch bei mir persönlich, stößt die heutige Pressemeldung zur Absage der Polizei an der Teilnahme am Hauptausschuss der Stadt Köln. Der gestrige Tag war für alle im Polizeipräsidium Köln von wichtigen Entscheidungen geprägt und ausgefüllt von diversen Besprechungen und wichtigen Einsatzvorbereitungen. Die Polizeiführung hatte am Nachmittag eine ausführliche Besprechung mit Vertretern des MIK, die auch Frau Reker als Absagegrund bekannt war.

Ich wünsche mir von Henriette Reker Unterstützung und Verständnis für die aktuelle Situation in der Kölner Polizei! Es wäre jetzt im Sinne der Sicherheit der Menschen in unserer Stadt wichtig, wenn alle Verantwortlichen sich nicht in Vorwürfen verstricken, sondern insbesondere die anstehenden Großereignisse professionell und gemeinsam vorbereiten würden. Die Kölner Sicherheitskonferenz muss dringend – unter Einbeziehung der Justiz – wieder regelmäßig tagen und zu einer Sicherheits- und Präventionskonferenz weiterentwickelt werden.

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