Ein Fest für alle

SPD und Grünen fordern zusätzliche Mittel für Eröffnung von Oper und Schauspiel in 2015

Mit der Spielzeit 2015/2016 werden die Bühnen der Stadt Köln in den generalsanierten Gebäuden am Offenbachplatz ihre neue Spielstätte eröffnen. „Oper und Schauspiel werden ihren Spielbetrieb am angestammten Ort wieder aufnehmen können – die Kinderoper sogar mit einer eigenen Spielstätte, was mich ganz besonders freut“, so Dr. Eva Bürgermeister, Kulturausschussvorsitzende. „Für dieses außergewöhnliche Ereignis von bundesweiter Strahlkraft wünschen wir uns ein attraktives, qualitätvolles und kulturell reizvolles Programm für Oper, Schauspiel, Tanz und Kinderoper. Das Eröffnungsprogramm soll ein breitenwirksam angelegtes Eröffnungsfest, Hausführungen, Konzerte, Vorplatzaktionen und weitere kulturelle Sonderveranstaltungen beinhalten. Die neuen Häuser sollen sich insbesondere allen Kölnerinnen und Kölner öffnen und sie mit diesem Programm ansprechen, so Bürgermeister.
Für ein solches Eröffnungsprogramm der Bühnen sollen zur Spielzeit 2015/2016 einmalig 1,5 Millionen Euro als erhöhter Betriebskostenzuschuss aus dem städtischen Haushalt bereitgestellt werden.

„Zudem werden wir uns für eine Reduzierung der Schulden bei den Bühnen einsetzen“, so Bürgermeister. „Die Wirtschaftsdaten aus den Spielzeiten der Ära Laufenberg weisen erhebliche Defizite mit einem ursprünglichen Gesamtvolumen von ca. 6,9 Millionen Euro aus. Diese Belastung stellt die Zukunftsplanung der Bühnen vor riesige Probleme.
Mit Frau Dr. Meyer als Intendantin werden die Bühnen durch eigene Konsolidierungsmaßnahmen dieses Gesamtdefizit bis 2017 auf ca. 5,3 Millionen Euro reduzieren. Eine komplette Tilgung aus eigener Kraft ist jedoch unrealistisch, sie würden den Spielbetrieb der Bühnen gefährden. Wir beauftragen daher die Verwaltung ein Konzept zur Tilgung und Entschuldung der Bühnen vorzulegen, um auch für die Zukunft einen attraktiven Spielbetrieb gewährleisten zu können“, so Bürgermeister abschließend.

Ratsantrag Eröffnung Bühnen

Veröffentlicht am in Kunst & Kultur, Rat der Stadt Köln, Ratsfraktion