Pressemitteilung: Enttäuschung über Ausstieg der IHK aus Baustellenkoordination

Jochen OttKölnSPD für gemeinsames Handeln zum Wohle von Anwohnern, Pendlern und Wirtschaft

Der angekündigte Ausstieg der Industrie und Handelskammer Köln (IHK) aus der Baustellenkoordination im Rheinland sorgt für Irritationen. „Enttäuschend und sehr verwunderlich“ nennt Jochen Ott, Vorsitzender der KölnSPD und Landtagsabgeordneter, den Schritt der IHK.

Die Ausstiegserklärung der IHK und die Veranlassung zum sofortigen Abbau der bereits laufenden Baustellen werfen für Ott Fragen hinsichtlich ihrer Verantwortungsbereitschaft für die Stadt Köln und auch für das Land NRW auf. „Die IHK macht sich hier einen schlanken Fuß, statt gemeinsam an der Lösung von Problemen zu arbeiten.”, so Ott. „Das ist unverantwortlich und lässt etwa die lärmgeplagten Menschen entlang der A3 im Wohnbereich von Rath/Heumar mit den Verkehrsproblemen völlig alleine zurück.“, kritisiert er.

Dass bei der Baustelle am Heumarer Dreieck nachgebessert werden kann, ist für die KölnSPD unbestritten. Der Austausch der Lärmschutzwände ist allerdings notwendig, um den Verkehrslärm für die Anwohner spürbar zu senken. Gleichzeitig sind Wirtschaftsunternehmen wie auch Pendler auf eine möglichst zügige Fertigstellung angewiesen, damit der Verkehr wieder fließen kann. „Angesichts der Tatsache, dass wir uns in einem Jahrzehnt der Sanierung einer viel zu lange sträflich vernachlässigten Infrastruktur befinden, macht eine zeitliche Verschiebung der Baumaßnahme schlichtweg keinen Sinn.“, so Ott.

Der KölnSPD-Vorsitzende Ott stellt klar: „Das Gremium der Baustellenkoordinierung Rheinland ist ja gerade dazu da, einzugreifen, wenn es irgendwo hakt. Probleme lösen wir am besten, wenn alle Beteiligten ihren Sachverstand in das Gremium einbringen. Die IHK sollte deshalb ihre Entscheidung zum sofortigen Abbau der bereits laufenden Baustellen überdenken und an den Runden Tisch zurückkehren – das haben sowohl die Menschen in Rath/Heumar als auch die Pendler und Wirtschaftsbetriebe verdient.“, appelliert Ott.

Die Baustellenkoordination Rheinland versammelt Vertreter der Städte Köln, Bonn und Leverkusen, der Bezirksregierung Köln, der Wirtschaftsverbände, der Deutschen Bahn sowie der öffentlichen Verkehrsbetriebe und dient der gemeinsamen Verbesserung des Baustellenmanagements.

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