Für echte Integration in unserer Stadt

KölnSPD gratuliert Rundem Tisch für Flüchtlingsfragen zum 10 jährigen Bestehen

Bild Jochen 150x150„Auch heute wieder in der politischen Diskussion: Wie geht unsere Stadt mit der aktuellen Flüchtlingsdiskussion um? Ich meine: Integration sollte überall stattfinden! Damit das gelingt,  gibt es seit 10 Jahren einen erfolgreichen „Runden Tisch für Flüchtlingsfragen“ in unserer Stadt. Dazu: Herzlichen Glückwunsch!“, so der Kölner SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Jochen Ott zu einem besonderen Jubiläum.

Bereits seit 10 Jahren leistet der „Runde Tisch für Flüchtlingsfragen“ in Köln bereits hervorragende Arbeit. Aus schwierigen Erfahrungen gegründet, sehen wir heute an vielen Stellen überall in der Stadt, warum die Etablierung eines regelmäßigen Austausches zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktionen, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Polizei, freien Trägern und Verwaltung. Durch gezielte Maßnahmenkoordinierung wird den Flüchtlingen in unserer Stadt eine Möglichkeit auf gesellschaftliche Integration und Teilhabe am Leben in unserer Stadt geboten.

Aktualität hat das Thema immer, gerade aber vor Weihnachten, da uns die Weihnachtsgeschichte unsere Verantwortung besonders erinnert. Für unsere Stadt ist die in diesem Jahr steigende Zahl von Flüchtlingen sicherlich nicht immer leicht zu bewältigen. Deshalb muss die ganze Stadt dabei helfen, dass eine gute Aufnahme gelingen kann.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich bei allen haupt- und ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die in diesem Jahr dazu beigetragen haben, dass Integration in unserer Stadt gelingt. Sie helfen den Flüchtlingen anzukommen und sich zurechtzufinden – egal, durch welche Umstände sie in unserer Stadt gelandet sind. Wir wissen, dass wir diese Unterstützung und das Engagement nicht überfordern dürfen. Deshalb ist das mit dem Runden Tisch für Flüchtlingsfragen erarbeitete dezentrale Kölner Flüchtlingskonzept mit Nachdruck umzusetzen.

Wichtig ist der SPD, dass die Kölner Stadtteile, in denen bereits heute eine überdurchschnittliche Integrationsleistung erbracht wird, nicht zusätzlich belastet werden. Angesichts der Erfahrungen aus der Vergangenheit dürfen Kalk und Poll nicht weiter belegt werden. Stattdessen sollen die wirtschaftlich stärkeren Veedel mit gutem Beispiel vorangehen. Hierbei ist natürlich wichtig, dass die Sozialdezernentin Transparenz herstellt und aufzeigt, wie viele Flüchtlinge in welchen Stadtteil untergebracht werden. Beispielsweise in der Südstadt/Bayenthal und in Junkersdorf ist die Unterbringung von Flüchtlingen sicherlich der richtigere Weg. Gemeinsam werden wir diese Herausforderungen für Köln meistern.

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