KölnSPD nominiert OB-Kandidaten offiziell // 97 Prozent stimmen für Jochen Ott

Am Sonntag trafen sich die Delegierten der Kölner SPD-Ortsvereine an einem besonderen Ort, mitten im HöVi-Land der katholischen Kirchengemeinde St. Theodor und St. Elisabeth in Höhenberg und Vingst, um den Oberbürgermeisterkandidaten der Kölner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nun auch offiziell kommunalwahlrechtlich aufzustellen.

JJochen Ottochen Ott, Vorsitzender KölnSPD betonte in seiner Rede, was zur Wahl steht: „Es geht um die Zukunft dieser Stadt. Jetzt muss regiert statt moderiert werden, jetzt muss gestaltet statt verwaltet werden, jetzt ist es Zeit zu handeln statt zu lavieren!   Ich habe eine Haltung zu den Dingen und ich ergreife Partei – für die Menschen und für diese Stadt! Ich will die Menschen in Köln begeistern und mit Leidenschaft mitnehmen. Stadtgestaltung
braucht Perspektiven – deshalb will ich in dieser aktuellen Frage auch, dass die GAG die 1.200 Wohnungen in Chorweiler kauft!“

Die Delegierten wählten Jochen Ott im anschließenden, formalen Wahlgang mit 97% der Stimmen zum Oberbürgermeisterkandidaten. Jochen Ott zeigte sich beeindruckt von der Geschlossenheit seiner Partei und dankte den Delegierten für den Vertrauensbeweis: „Ein tolles Ergebnis. Danke, für die Geschlossenheit, mit der ihr alle hinter mir steht. Ein gutes Gefühl, das gibt Kraft für den kommenden Wochen! Es ist schön, wieder im HöVi-Land zu sein. Hier habe ich geheiratet, meine Kinder sind hier getauft worden. Ich durfte hier zusammen mit vielen engagierten Jugendlichen viele Jahre Jugendarbeit in der KJG gestalten. So haben wir z.B. auch das HöVi-Land geplant und gestartet. Hier habe ich gelernt worauf es in der Veedels-entwicklung ankommt.“

Unterstützt wurde Ott von Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlamentes, sowie Hausherr und CDU-MitgMartin Schulzlied Pfarrer Franz Meurer. Beide bestärkten Ott in seiner Kandidatur und Schulz erinnerte daran, wofür Köln steht und um was es im September geht. Schulz rief dem Publikum die Werte in Erinnerung, die in rheinischen Metropole geschätzt werden: „Dass wir uns hier in der Unterkirche, versammelt haben, imponiert mir! Dieses Basement ist ein besonderer Ort, ein Symbol dafür, dass wir die Welt – um Papst Franziskus zu zitieren – auch immer aus dem Blickwinkel
des einfachen Schuhputzers betrachten müssen. Dieser Ort hat einen sozialdemokratischen Charme. Köln ist ein Gefühl! Diese Stadt steht für Toleranz, Respekt, Solidarität, Integration und auch wirtschaftlichen Erfolg! Köln  braucht einen Oberbürgermeister der entscheidet, anpackt, die Dinge voranbringt und dabei niemals vergisst, wo er herkommt. Dafür steht Jochen Ott!“.

BringsBei bester Laune, Kölsch, Kaffee und Würstchen mit Hingabe von den helfenden Händen der Gemeindemitglieder zubereitet und verkauft, feierten die rund 300 Gäste beim anschließenden Familienfest. Zur tollen Stimmung trugen auch besonders  die kulturellen Beiträge des Kabarettisten Fatih Çevikkollu sowie das Musiktrio Stephan Brings mit Schwester Maria und Sohn Simon, die mit einem Potpourri ihres Repertoire den Gästen einheizten.

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