Mehr Hallenkapazität für die Sportstadt Köln

SPD-Initiative hilft, Engpässe bei der Generalsanierung vorhandener Hallen im gesamten Stadtgebiet zu überbrücken

Auf Initiative des SPD-Sportausschuss-Vorsitzenden Peter Kron wurde im Juni 2011 ein Antrag beschlossen, in Bocklemünd eine temporäre Ersatzhalle zu errichten. Grund hierfür war die notwendige Generalsanierung der vorhandenen Sporthalle und die damit verbundene Unterbringung der Sportvereine in anderen Hallen. Absehbar wäre dies im Stadtbezirk aber auch darüber hinaus nicht möglich gewesen.

Die Idee der SPD-Fraktion war, eine sogenannte Traglufthalle zu errichten, die bedarfsweise auch an anderen Stellen im Stadtgebiet einsetzbar gewesen wäre. Baurecht und Energiesparverordnung ließen dies jedoch nicht zu. Geblieben ist jedoch der SPD-Vorstoß für eine temporäre Ersatzhalle, die nunmehr in der letzten Sportausschuss-Sitzung einstimmig beschlossen wurde.

Peter Kron, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion freut sich: „Die Sportstadt Köln erhält weitere barrierefreie Kapazitäten, die sie gut gebrauchen kann, insbesondere wenn vorhandene Sporthallen wegen dringender Generalsanierung nicht zur Verfügung stehen. Durch die Gespräche, die die SPD vor Ort mit den betroffenen Vereinen geführt hat, wird die Halle auch für Inline-Hockey geeignet sein und 200 Tribünenplätze aufweisen, die bei Meisterschaftsspielen notwendig sind. Und wenn die Sporthalle am Südstadion saniert wird, haben wir hier wiederum gute Ausweichmöglichkeiten.“

Monika Schultes, örtliches SPD-Ratsmitglied ergänzt: „Für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Bocklemünd ist dies ein Segen! Gerade der Inline-Hockey-Verein HC Köln-West Rheinos zeigt hochwertigen Sport, der die Kinder von der Straße holt!“

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