Neustart für Maschinenbauer in Kalk

Erhalt von 60 Arbeitsplätzen besiegelt

Die KölnSPD ist erleichtert über die heute erzielte Einigung für eine übertragende Sanierung des Kölner Maschinenbauunternehmens MBE Cologne Engineering GmbH mit Sitz in Kalk und die Sicherung von 60 Arbeitsplätzen für mindestens ein Jahr.

Martin Börschel, Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion dazu: „Durch die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten in den letzten Monaten, insbesondere auch in den letzten Tagen, ist es gelungen, dem Unternehmen einen Neustart zu ermöglichen. Das ist ein großer Verdienst der verschiedenen Akteure, dem Anerkennung gebührt. Mein besonderer Dank gilt der Stadtverwaltung und der RheinEnergie, die einen erheblichen Beitrag zur Rettung beisteuern.“

Jochen Ott, OB-Kandidat und Vorsitzender der KölnSPD betont: „Ich bin froh, dass 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch ihre Familien vor einem schweren Schicksalsschlag bewahrt werden und hoffe, die neue Gesellschaft kann sich in den nächsten 12 Monaten erfolgreich am Markt etablieren, um ihre Existenz und die Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern.“

Im Mai dieses Jahres hat die Geschäftsführung von MBE Cologne Engineering GmbH, Mieterin der Stadt Köln, einen Insolvenzantrag gestellt und in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den Eigentümern, dem Betriebsrat sowie den Hauptgläubigern Stadt Köln und RheinEnergie ein Sanierungskonzept aufgestellt, um eine übertragende Sanierung, und Gründung einer neuen Gesellschaft zu ermöglichen. Die dazu erforderlichen formellen Akte zwischen der Stadt Köln, RheinEnergie und der Unternehmensführung wurden heute vollzogen. Die neue Gesellschaft CE Maschinenbau GmbH mietet die bisherigen Hallen der MBE bei der Stadt an. Die Stadt erhält Sicherheitsleistungen für die Mietzahlungen. Im Gegenzug verzichtet sie auf ihr gegenüber MBE zustehendes Vermieterpfandrecht, um den Weg für die Sanierung frei zu machen.

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