Ost-West-Achse: Beste Lösung verdient Engagement für Finanzierung

Viel Zuspruch für zukunftsweisenden Zwei-Ebenen-Vorschlag der SPD-Fraktion

In der Diskussion um den richtigen Weg für die Ost-West-Achse fordert die SPD die Umsetzung des jüngsten Ratsbeschlusses ein. Demnach sollen alle Fördermöglichkeiten auch für die Zwei-Ebenen-Lösung geprüft werden. Die Idee der Sozialdemokraten hat seit ihrer Vorstellung breiten Zuspruch erhalten: Um die Kapazitäten zu schaffen, die für ein attraktives ÖPNV-Angebot langfristig benötigt werden, schlägt die SPD einen zügigen oberirdischen Ausbau sowie zusätzlich einen Tunnel unter dem Rhein bis Deutz vor. Sympathie für den Rheintunnel hatte unter anderem die IHK geäußert.

Andreas Pöttgen: “Wir wollen mehr Menschen besser bewegen.”

Andreas Pöttgen, verkehrspolitischer Sprecher: „Nur unser Vorschlag führt dazu, wirklich mehr Menschen in Köln besser zu bewegen. Der Zuspruch in vielen Diskussionen zeigt ebenfalls, dass das Zwei-Ebenen-Modell die beste Lösung für die Stadt ist. Nur diese Variante ist tatsächlich eine zukunftsgewandte Lösung für die Kölner Herausforderungen. Wir müssen jetzt die volle Kraft darauf richten, eine Förderung der Zwei-Ebenen-Lösung zu ermöglichen. Dazu sind wir mit unseren Kollegen auf der Landes- und Bundesebene bereits im Gespräch.“

Pöttgen sieht den Ball aber auch bei der Stadtverwaltung: „Vor allem Verkehrsdezernentin Blome ist gefordert! Der Stadtrat hat im Mai die Verwaltung beauftragt, mit Land und Bund über zukunftsweisende Förderbedingungen zu verhandeln. Zudem soll sie weitere Finanzierungsmöglichkeiten prüfen und auch klären, ob eine Mischung unterschiedlicher Förderungsarten möglich ist. Die Verwaltung muss nun liefern, um für die Kölnerinnen und Kölner die beste Lösung zu ermöglichen!“

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