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Ratsreport vom 14.11.2017

Aus der Ratsfraktion

Der Ratsreport von der heutigen Sitzung des Rates der Stadt Köln. Er enthält alle wichtigen Entscheidungen und Beschlüsse aus der Ratssitzung vom 14. November 2017.

Unsere Themen:

  • Ebertplatz den Menschen zurückgeben
  • Wohnungsbau entschlossen angehen – Bus und Bahn parallel ausbauen!
  • Weg ist frei für mehr grüne Dächer und Fassaden für unsere Stadt!
  • Reinigung der Schultoiletten verbessern
  • Haushalt 2018: Köln verpasst seine Zukunft
  • Psychosoziale Vorsorge von Kindern und Jugendlichen läuft dank SPD weiter
  • Befristete Verträge sind inakzeptabel
  • Gut Leidenhausen: Gründung eines Umweltbildungszentrums auf den Weg gebracht

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Autofreie Altstadt zum Flanieren und Verweilen

Aus der Ratsfraktion

SPD-Fraktion will die historische Altstadt für Fußgänger attraktiv gestalten. Verkehrsführung darf sich nicht nur nach der Lage der Parkhäuser richten. Schock-Werner kritisiert aktuelle Verkehrssituation als „provinziell“.

Andreas Pöttgen: “Wir wollen eine autofreie Altstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten.”

Die historische Altstadt ist die Visitenkarte Kölns. Die SPD im Kölner Stadtrat will sie deshalb so gestalten, dass sie einer modernen Metropole mit hoher Aufenthaltsqualität gerecht wird. Dafür will sie dem Fußgänger- und Radverkehr im historischen Zentrum der Stadt eine deutliche Priorität einräumen und den zentralen Altstadtbereich autofrei gestalten.

Andreas Pöttgen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt: „Wir wollen eine autofreie Altstadt, in der Menschen sich gerne aufhalten, in der sie flanieren und verweilen. Da passt es nicht, dass man in nahezu jede Altstadtgasse mit dem Auto fahren kann. Die Altstadt soll an erster Stelle Fußgängerinnen und Fußgängern vorbehalten sein. Die autogerechte Stadt der sechziger Jahre ist ein Relikt der Vergangenheit.“

Daher schlägt die SPD-Fraktion vor, die historische Altstadt zwischen Deutzer Brücke/Cäcilienstraße, Nord-Süd-Fahrt, Komödienstraße/Trankgasse und Rheinufer bis auf wenige Ausnahmen komplett vom Autoverkehr zu befreien. Pöttgen weiter: „Natürlich müssen die Parkhäuser in der Innenstadt weiterhin mit dem Auto erreichbar sein. Es ist aber nicht nachvollziehbar, dass jedes Parkhaus aus jeder Himmelsrichtung auf dem kürzesten Wege zu erreichen sein muss. Damit lassen wir uns die komplette Verkehrsführung nur von ein paar wenigen Parkhäusern diktieren, die ohnehin in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung verloren haben. Das kann es nicht sein.“

Auch die frühere Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner unterstützt den Vorstoß der SPD-Fraktion und kritisiert die aktuelle Situation: „Die autofreie Altstadt ist die richtige Idee! In keiner größeren Stadt Europas kann man noch zweispurig durch die Innenstadt fahren. Das ist absolut nicht mehr zeitgemäß und provinziell. Köln hat dringenden Nachholbedarf und sollte die Chance hierzu jetzt nutzen!“

Die ehemalige Dombaumeisterin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner unterstützt den Vorstoß der SPD-Fraktion: “Die autofreie Altstadt ist die richtige Idee!”

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CDU, Grüne und Linke verzögern Wohnungsbau

Aus der Ratsfraktion

Sürther Feld: Mehrheit im Liegenschaftsausschuss setzt falsche Schwerpunkte

Rafael Struwe: “CDU, Grüne und Linke behindern aktiv die Schaffung neuer Wohnungen.”

Noch am Vormittag, in der Ratssitzung am 07. November haben CDU und Grüne betont, wie wichtig auch ihnen die Schaffung bezahlbaren Wohnraums sei. Noch am gleichen Tag, nur Stunden später zeigt sich dann aber: Wenn es zum Schwur kommt, interessiert die beiden Bündnispartner die dringende Lösung der Wohnungsnot offenbar herzlich wenig.

Was war passiert? Im Liegenschaftsausschuss ging es am selben Tag um Wohngrundstücke im Sürther Feld, die im Rahmen der Konzeptvergabe auf den Markt gebracht werden sollten. Zur Erinnerung: Nach langen Debatten hat die Politik erst im September 2016 das Instrument der Konzeptvergabe beschlossen, mit dem gemeinsam erklärten Ziel, schnell günstigen Wohnraum zu schaffen.

Trotzdem haben CDU und Grüne mit Hilfe der Linken dann in der Sitzung des Liegenschaftsausschusses die Vorlage der Oberbürgermeisterin zum Sürther Feld über den Haufen geworfen und völlig neue Kriterien aufgesetzt. Die Folge: Das Verfahren muss noch einmal ganz neu aufgesetzt werden und zieht sich unnötig in die Länge. „Ein katastrophales Signal und eine völlig falsche Schwerpunktsetzung“, sagt Rafael Struwe, liegenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

„Uns geht es darum, dass möglichst schnell bezahlbarer Wohnraum entsteht. Wir haben deshalb konstruktive Vorschläge auf den Tisch gelegt, die dieses Ziel sogar noch stärker betonen: Grundstückskosten rabattieren, die wohnungspolitischen Kriterien deutlich stärken und den Preiswettbewerb reduzieren. Dem wollte sich die Ausschussmehrheit leider nicht anschließen. Im Gegenteil: Die ganz neuen Kriterien zwingen die Verwaltung dazu, die laufende Vergabe zu stoppen. Damit behindern CDU, Grüne und Linke aktiv die Schaffung neuen Wohnraums. Scheinbar fehlt es hier noch immer an Problembewusstsein. Anders kann ich mir diesen katastrophalen Irrweg nicht erklären“, so Struwe abschließend.

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Mitteilung für die Presse: KölnSPD ehrt verdiente Mitglieder

Aus der Partei

NRWSPD-Generalsekretärin Svenja Schulze hat Teilnahme zugesagt

 

Die KölnSPD hat für Freitag, 10. November 2017 um 18:00 Uhr in den Altenberger Hof nach Nippes, Mauenheimer Straße 92,  die Parteijubilare  für  25-, 40-, 50- und  60-jährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands eingeladen, um ihre Jahrzehntelange Treue zur Sozialdemokratie zu würdigen.

Prominenter  Gast der Jubilarenveranstaltung ist die NRWSPD-Generalsekretärin Svenja Schulze die Parteichef Jochen Ott, MdL und Vizevorsitzende Gabriele Hammelrath bei den Ehrungen unterstützen werden. Svenja Schulze wird auch ein Grußwort halten.

Darüber hinaus nimmt die KölnSPD auch Gelegenheit sich bei ausgeschiedenen Abgeordneten aus Bundestag, Landtag und Stadtrat sowie städtischer Gesellschaften zu bedanken.

45 Jubilare werden am 10.11.2017  bei der Ehrung ausgezeichnet, davon

 

14 für 25 Jahre (ua Jochen Ott)

15 für 40 Jahre (ua Almuth Eichner)

14 für 50 Jahre (ua Anke und Gerhard Brunn, Karlheinz Bentele)

2  für 60 Jahre (der ehemalige Parteivorsitzende Erich Henke und Josef Hermans)

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie oder eine andere Person Ihrer Redaktion bei uns begrüßen können und Sie die Ehrungen journalistisch begleiten.

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Eine verpasste Chance für Köln

Aus der Ratsfraktion

Börschel zum Haushalt: Probleme der Stadt werden nicht entschlossen angegangen. Prioritäten müssten auf Wohnungsbau, Infrastruktur und Bildung liegen. Jamaika-Mehrheit stimmt im Stadtrat stattdessen für mutlosen Haushaltsentwurf der Verwaltung.

Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Martin Börschel: “Die Probleme unserer Stadt werden nicht entschlossen angegangen.”

Der Rat der Stadt Köln hat in seiner heutigen Sitzung gegen die Stimmen der SPD den Haushalt für das Jahr 2018 beschlossen. Die Sozialdemokraten hatten zuvor eigene Vorschläge in die Diskussion eingebracht, um die dringenden Herausforderungen der Stadt zu lösen. Besonders wichtig: die Themen Wohnungsnot, Infrastruktur und Schulbaunotstand – doch dazu finden sich im Haushaltsentwurf kaum Lösungsansätze.

SPD-Fraktionschef Martin Börschel: „Das ist eine große Enttäuschung, denn wir müssen die Probleme unserer Stadt mit aller Entschlossenheit angehen! Mit Mut, Investitionen und kreativen Ideen. Dafür haben wir Vorschläge formuliert: Ein Wohnungsbauprogramm von 500 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren, schnellere Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen, Chancengleichheit bei der Bildung, Kita-Beitragsfreiheit und eine Digitalisierungsoffensive. Leider hat die Jamaika-Mehrheit einen anderen, mutlosen Weg gewählt, ohne sich auf eine echte Diskussion einzulassen. Das ist eine verpasste Chance für unsere Stadt.“

Börschel abschließend: „Der Haushalt lässt Visionen und Gestaltungsanspruch vermissen. Weder die Stadtverwaltung noch Jamaika sind bereit, die Probleme Kölns zu benennen und anzupacken. Aber wir dürfen unsere Zukunft nicht verpassen, sondern müssen sie jetzt gestalten – mit Mut und Entschlossenheit. Wir sind dazu bereit!“

Die Vorschläge der SPD-Fraktion finden sich hier.

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