Neue Angsträume und Schmuddelecken verhindern

Aus der Ratsfraktion

SPD-Fraktion begrüßt Neuplanung für Standort des Roten Hauses

Die Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt KölnSPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln begrüßt die Entscheidung der Stadtverwaltung, von einem Wiederaufbau des Roten Hauses nach den bisherigen Plänen abzurücken. Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion, erklärt: „Dies ist ein richtiger Schritt! Schon früh haben wir kritisiert, der lange Gang in Richtung Rathausplatz würde unweigerlich zu einem neuen Angstraum und einer potenziellen Schmuddelecke werden. Noch ist es ist nicht zu spät, verantwortlich und frei von Denkverboten zu überlegen, wie man diesen zentralen Ort in der Altstadt gestalten möchte.“

Am Standort des früheren Roten Hauses befindet sich der Aufgang der U-Bahn-Haltestelle Rathaus. Bisher war geplant, Alter Markt und Rathausplatz über einen Aufzug im Roten Haus zu verbinden. Vorgesehen war ein langer, teils sehr schmaler Tunnel innerhalb des Hauses. „Der Alter Markt ist einer der wichtigsten Plätze Kölns. Wir brauchen eine städtebaulich hochwertige Lösung mit einem durchgehenden barrierefreien Zugang vom Alter Markt zum Rathausplatz. Dabei dürfen weder Dreckecken und Angsträume entstehen noch darf nach dem Motto ‚Geld spielt keine Rolle!‘ geplant werden. Wir unterstützen die Oberbürgermeisterin und ihre Stadtverwaltung darin, das Projekt zu stoppen und neu zu denken statt Fakten zu schaffen, mit denen hinterher niemand glücklich ist“, so Börschel abschließend.

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Barrieren zur Kommunalpolitik jetzt abbauen!

Aus der Ratsfraktion

Die Paetzold_Michael_125qFraktion der SPD fordert die Umsetzung der von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen für barrierefreie Ratssitzungen und hat gemeinsam mit weiteren Ratsfraktionen einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag für die kommende Sitzung des Sozialausschusses gestellt. Hierzu erklärt Michael Paetzold, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Die Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik hat völlig Recht, wenn sie betont, dass zur gleichberechtigten Teilhabe an der gesellschaftlichen Entwicklung die Möglichkeit gehört, sich über die Vorgänge innerhalb der kommunalen Politik und Verwaltung zu informieren – sowohl vor Ort als auch Online zu Hause. Bereits Ende 2014 hatten wir die Verwaltung aufgefordert, die hierfür notwendigen Maßnahmen zu prüfen, welche uns Ende 2015 vorgelegt wurden. Jetzt fordern wir auch die zeitnahe Umsetzung.“

Die vorgeschlagenen Maßnahmen teilen sich hierbei in kurz- und mittelfristige bauliche Maßnahmen, sowie organisatorische Maßnahmen auf. „Durch einfach zu installierende Markierungen und neue Handläufe können bestehenden Barrieren schnell abgebaut werden. Diese sowie verstärkte Hinweise und Informationen vor Ort sowie im Internet müssen schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden – ebenso wie die Übersetzung der Redebeiträge durch Gebärdendolmetscher für gehörlose Besucherinnen und Besucher oder die Untertitelung des Live-Streams“, ergänzt Paetzold.

Bauliche Veränderungen des Rathausplatzes sollen dann im Zuge der Fertigstellung rund um Archäologische Zone und Jüdisches Museum erfolgen. „Mittelfristig wollen wir den barrierefreien Zugang durch das Hauptportal des Spanischen Baus. Dies muss im Rahmen der Fertigstellung zum Jüdischen Museum angegangen werden“, fordert Paetzold abschließend.

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Barrierefrei unterwegs in Vingst

Aus der Ratsfraktion

Aufzugnachrüstung der Haltestelle Vingst rückt näher

VINGST_Fahrstuhl

Susana dos Santos-Hermann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, freut sich über Bewegung im Verfahren zum Einbau von Aufzügen an der KVB-Haltestelle in Vingst: „Nachdem der Stillstand wegen ungeklärter Finanzierung durch das Land drohte, freue ich mich über die Chance, das Projekt nun weiter voranzubringen. Alle Vingster haben ein Recht darauf, egal ob körperlich beeinträchtigt oder nicht, sich in unserer Stadt frei zu bewegen und mobil zu sein. Deshalb kämpfe ich seit vielen Jahren für die Nachrüstung der Aufzüge an der KVB-Haltestelle bei uns in Vingst!“

Jochen Ott, Kölner Oberbürgermeisterkandidat, dazu: „Wir müssen die Chance nutzen, Bundes- und Landesmittel für wichtige Verkehrsprojekte in Köln zu sichern, diese dann aber auch zeitnah umsetzen. Gerade im Umfeld der Haltestelle Vingst wohnen viele ältere Menschen, die die KVB derzeit nur mit fremder Unterstützung oder überhaupt nicht nutzen können. Das geht gar nicht! Ich setze mich deshalb dafür ein, das Angebot der KVB auszubauen und attraktiver zu gestalten. Dazu gehört für mich auch, die Barrierefreiheit für körperlich eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger sowie auch Eltern mit Kinderwagen zu verbessern.“

Am 12.11.2015 wird der Rat der Stadt Köln über die Nachrüstung der Aufzüge entscheiden. Für das Vorankommen des Projekts beantragt die Stadtverwaltung Fördermittel nach dem Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr in NRW und alternativ aus dem Investitionspaket des Bundes für finanzschwache Kommunen. Baubeginn könnte bei Bewilligung der Fördermittel dann bereits 2016 sein.

 

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