Ohrfeige für Festival ACHT BRÜCKEN

Aus der Ratsfraktion

Fehlende Wertschätzung gegenüber den Kulturschaffenden – Weitere Förderung nur unter Vorbehalt

Die Schaefer_Klaus_125qSPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln kritisiert den Beschluss des Finanzausschusses, die weitere Förderung des Festivals ACHT BRÜCKEN mit einem Sperrvermerk zu versehen. Prof. Klaus Schäfer, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt hierzu: „Die Begründung dieses Sperrvermerks ist völlig unverständlich. Ohne eine kulturpolitische und auch haushaltspolitische Debatte zu führen, wird mit dem Beschluss der Eindruck erweckt, ACHT BRÜCKEN würde nicht verantwortungsvoll mit der Finanzierung des Festivals umgehen. So kann man nicht mit Kulturschaffenden in dieser Stadt umgehen. Die Kultur ist für Köln ein wichtiges Aushängeschild. Es geht darum, das Festival mit noch mehr Strahlkraft zu versehen, statt ihm Steine in den Weg zu legen.

Der Finanzausschuss hatte am Donnerstag auf Antrag von CDU, Grünen, FDP und Deine Freunde beschlossen, dem Festival die Mittel um 50.000 Euro zu kürzen. Darüber hinaus wurde die Geschäftsführung des Festivals aufgefordert, zunächst dem Kultur- und dem Finanzausschuss Einsparkonzepte vorzulegen. Schäfer erklärt weiter: „Es geht aber doch darum, eine kulturpolitische Perspektive für diese Stadt zu entwickeln. Im Übrigen sind CDU und Grüne im Aufsichtsrat von ACHT BRÜCKEN vertreten. Wir sollten alle gemeinsam dafür eintreten, Planungssicherheit und eine Perspektive für das Festival zu erreichen. Das ist unser Job und nicht Hürden aufzubauen.

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CDU und FDP ignorieren eigene Aussagen

Aus der Ratsfraktion

Dr. Eva Bürgermeister, MdR

Am Montag soll im Hauptausschuss Operndirektorin Dr. Birgit Meyer zur neuen Kölner Opernintendantin berufen werden, CDU und FDP wollen dem nicht zustimmen. In der letzen Woche ließen sie sich noch wie folgt zitieren:

„Ich persönlich bin für Frau Meyer und gehe auch davon aus, dass die CDU-Fraktion sich hinter sie stellen wird – sie hat während der Krankheit von Herrn Laufenberg gezeigt, dass sie die Oper leiten kann“, so Ralph Elster, der kulturpolitische Sprecher der CDU. (Kölnische Rundschau vom 26.07.2012) Mehr lesen

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SPD-Fraktion in Ehrenfeld sieht Zukunft für Odonien positiv

Aus der Partei

Zuversichtliche Signale nimmt die SPD aus dem gestrigen Termin zu Odonien mit. In einem Gespräch verständigten sich Vertreter Odoniens und der Stadtverwaltung unter Beteiligung des Ehrenfelder Bezirksbürgermeisters Josef Wirges (SPD) auf ein Verfahren zur Rettung Odoniens.

So will die Stadtverwaltung auf eine Baulasteintragung für einen zweiten Rettungsweg verzichten, falls es eine schriftliche Übereinkunft zwischen Odonien und seinem Nachbarn über einen Fluchtweg über das benachbarte Grundstück gibt. Dies gilt als Bedingung für Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Personen. Mehr lesen

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