Probleme lösen statt Hofstaat ausbauen

Aus der Ratsfraktion

Reker baut eigenes Amt um und schafft hoch dotierte Posten. Stärkung des Personals wäre an der Basis der Verwaltung sinnvoller. SPD drängt auf Lösung der wirklichen Probleme Kölns.

Oberbürgermeisterin Reker hat angekündigt, ihr Büro um- und insbesondere auszubauen. Enge Vertraute erhalten – wie schon in der Vergangenheit – hochdotierte Posten ohne Ausschreibung und transparente Verfahren. Die SPD im Kölner Rat kritisiert die falschen Prioritäten.

Dr. Gerrit Krupp: „Unsere Stadt braucht mehr fleißige Indianer vor Ort und nicht immer nur neue Häuptlinge im OB-Büro“

Gerrit Krupp, verwaltungspolitischer Sprecher: „Für uns steht an erster Stelle, dass es in Köln voran geht. Die Stadtverwaltung braucht dringend mehr Power an allen Stellen, die sich um die drängenden Probleme kümmern: Wohnen und Wohnaufsicht, Baugenehmigungen, Schulbau, Ordnungskräfte. Hier brauchen die städtischen Angestellten, die Tag für Tag auf diesen Baustellen für unsere Stadt kämpfen, dringend Unterstützung. Die Verwaltungsreform darf nicht nur ein Ausbau der Führungsebene sein.“

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hatte der Oberbürgermeisterin im Sommer schlechte Vertrauenswerte der Kölnerinnen und Kölner attestiert. Krupp weiter: „Offenbar lösen die Ergebnisse der Umfrage bei der Oberbürgermeisterin Hektik aus. Dabei wirft sie über Bord, wofür sie angetreten war: Sie wollte keinen Amtsleiter, jetzt hat sie mit Herrn Wolfgramm und Herrn Heintz faktisch zwei. Auch dass die Besetzung ohne Ausschreibung erfolgt und offenbar den Proporz der das Wahlkampfbündnis von Frau Reker tragenden Parteien berücksichtigt, deckt sich nicht mit den Ankündigungen der Oberbürgermeisterin.“

Besonders pikant dabei ist, dass die Oberbürgermeisterin die Stellen in den letzten Monaten weitestgehend neu geschaffen hatte, die jetzige Neustrukturierung aber als stellenneutral ausgibt. Krupp abschließend: „Unsere Stadt braucht mehr fleißige Indianer vor Ort und nicht immer nur neue Häuptlinge im OB-Büro.“

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OB-Wahlkampfkonzept – Mülheim

Aus der

Wir wollen diese Wahl gemeinsam gewinnen und mit Jochen Ott unseren nächsten Oberbürgermeisterstellen. AlsBasisundHilfestellungfüreinenerfolgreichen Wahlkampf, der zielorientiert und strukturiert auf die einzelnen Veedel zugeschnitten ist, haben wir einen strategischen Ansatz für die gesamte Stadt entwickelt, den wir euch gerne vorstellen wollen.

Damit wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten dieses Ziel bei der Wahl am 13. September 2015 erfolgreich meistern können, laden wir alle Parteimitglieder aus dem Stadtbezirk Mülheim herzlich zu Information und Austausch zu den Überlegungen unseres passgenauen Wahlkampfs ein. Erik Flügge von Squirrel & Nuts wird uns informieren.

Wir als SPD in Mülheim haben bereits im Zuge der letztjährigen Kommunalwahl an manchen Stellen gute Erfahrung mit einem solchen Wahlkampf gemacht und unsere Aktivitäten, die Ansprache und Prioritätensetzung an die verschiedenen Bedürfnisse in den einzelnen Veedeln angepasst.

Dies wollen wir nun gemeinsam weiterentwickeln und damit die Basis für einen Wahlsieg der KölnSPD mit Jochen Ott schaffen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme.

Mit besten Grüßen

Norbert Fuchs
Vorsitzender Stadtbezirk Mülheim

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Vorstand der KölnSPD nominiert einstimmig Jochen Ott als OB-Kandidaten

Aus der Partei

OBKandidatKölnSPDJochenOttDer Vorstand der KölnSPD hat den Parteivorsitzenden, Jochen Ott, einstimmig als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters nominiert. Der 40-jährige Kölner überzeugte seine Vorstandskollegen mit seinen klaren Vorstellungen und Visionen für ein Köln, das seine Spitzenrolle unter den deutschen Metropolen behauptet und zurück gewinnt.

In seiner Rede zur Bekanntgabe seiner Kandidatur begeisterte er die anwesenden Gäste mit seinen klaren Zielen. „Wir können diese Wahl gewinnen und weil wir sie gewinnen können, werden wir diese Wahl gewinnen!“ rief Ott seinen Anhängern unter lautem Applaus zu.

Für Jochen Ott stehen vier Ziele im Mittelpunkt seiner Kandidatur: Das soziale Köln, das wachsende Köln, das kreative Köln und das familiäre Köln.

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Oberbürgermeister ist ein politischer Mensch

Aus der Partei

Die KölnSPD hat mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass die potentielle Bewerberin um das Oberbürgermeister Amt, Frau Reker, der Grünen Basis versprach – „Im Zweifel wird meine Entscheidung dafür ausfallen die Grünen zu unterstützen“. (Kölner Rundschau 20. Januar 2015)

Die KölnSPD wertet dies – in Übereinstimmung mit Aussagen der Parteispitze der Grünen – als Bekenntnis von Frau Reker, am Ende so abzustimmen wie eine Rot-Grüne Koalition votieren würde.

Darüberhinaus wird berichtet, dass Frau Reker selbst betonte, „dass unter ihr als Oberbürgermeisterin eine grüne Handschrift erkennbar werden soll“. KSTA 20. Januar 2015. Ebenso schreibt report-k „Reker will dabei helfen die grüne Handschrift deutlich sichtbarer zu machen.“ Zwar habe sie noch kein ausgefeiltes Wahlprogramm, „will aber gemeinsam mit den Grünen ihre Leitlinien entwickeln“ report-k 20.Januar 2015.

Im übrigen stellt die KölnSPD klar, dass Gerüchte über “Geheimabsprachen” wie in einem Boulevardblatt vom 20. Januar publiziert, eine frei gewählte Überschrift einer Zeitung sind. Die Behauptung entbehrt jeder Grundlage und hat schon gar nicht ihren Ursprung in Äußerungen des KölnSPD-Vorsitzenden Jochen Ott.

Wer lesen will, was SPD-Chef Jochen Ott wirklich gesagt hat, hier das Express-Interview in der freigegebenen Fassung:OTTEXPRESSInterviewFREIGABEVersion

OTTEXPRESSInterviewFREIGAB2EVersion

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