Startschuss für Sanierung der Mülheimer Brücke

Aus der Ratsfraktion

Wichtige Verkehrsachse für Köln

Bereitsdos_Santos_Herrmann_Susanna_125q Ende 2016 beginnt die umfassende Sanierung der Mülheimer Brücke. Der Rat stimmte der Generalinstandsetzung mit voraussichtlichen Kosten von mehr als 116 Millionen Euro in seiner gestrigen Sitzung zu. Aufgrund des Alters einzelner Brückenteile bestehen erhebliche Verschleißerscheinungen, weshalb bereits heute Verkehrsbeschränkungen für Fahrzeuge über 30 Tonnen eingerichtet sind. Zudem soll die Brücke verstärkt werden, damit sie auch zukünftigen Anforderungen weiter lange Stand hält.

Susana dos Santos Herrmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, dazu: „Die Sanierung und Verstärkung der Mülheimer Brücke ist elementar wichtig. Die Brücke ist eine bedeutende Verkehrsachse unserer Stadt – sowohl für den Autoverkehr als auch für den ÖPNV. Aber auch der Fußgängerverkehr und die Bedarfe des steigenden Radverkehrs müssen bei der Sanierung im Umfeld und auf der Brücke Berücksichtigung finden. Deshalb haben wir die Verwaltung im Verkehrsausschuss gebeten, schon bei der Planung darauf zu achten, dass wir auf sich verändernde Bedürfnisse der Verkehrsteilnehmer jederzeit flexibel reagieren können: Falls in einigen Jahren der PKW- und LKW-Verkehr auf der Brücke spürbar zurückgeht, weil zum Beispiel der Neubau der Leverkusener Brücke Verkehr aufnimmt, das LKW-Führungskonzept wirkt oder die Verkehrsteilnehmer häufiger aufs Rad oder Bus und Bahn umsteigen, können wir dem Rechnung tragen. Am langfristigen Bedarf für zwei Fahrspuren für den motorisierten Verkehr in jede Richtung ändert sich aus heutiger Sicht nichts.“

Die Arbeiten an der Mülheimer Brücke werden einschließlich Vorbereitung nach derzeitiger Einschätzung rund vier Jahre dauern.
Um die verkehrlichen Einschränkungen während der Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten, wurde ein entsprechendes Konzept zur Lenkung des Verkehrs ebenfalls bereits beschlossen. Ob das Konzept den Praxistest bestehen kann, wird eine der großen Herausforderungen. Wir bleiben dran.

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Enttäuschung über Fehleinschätzung und Verzögerung

Aus der Ratsfraktion

Sanierung der Oper nun sorgfältig weiter vorantreiben

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln zeigt sich enttäuscht und verärgert über die verzögerte Eröffnung von Oper und Schauspiel. Wie erst heute bekannt wurde, wird nun eine Eröffnung der beiden Häuser zur Spielzeit 2016/17 angestrebt.
Dr. Eva Bürgermeister, Vorsitzende des Kulturausschusses im Rat der Stadt Köln, betont: „Es ist wirklich schade, dass wir die Eröffnung von Oper und Schauspiel nicht im November feiern können. Darauf hatten wir uns alle zusammen sehr gefreut. Bisher galt die Sanierung von Oper und Schauspiel als Vorzeigeprojekt. Professionelle, externe Projektsteuerer waren von Anfang an eingebunden und haben Takt und Termine vorgegeben. Uns als Politik wurde immer wieder versichert, dass Zeit- und Kostenrahmen zwar ambitioniert seien, aber eingehalten werden. Jetzt muss geprüft werden, wie es zu diesen Fehleinschätzungen kommen konnte und warum nicht früher informiert wurde. Wichtig ist jetzt, dass die weiteren Planungen sorgfältiger und gründlicher als bisher vorangetrieben werden, damit weitere Verzögerungen vermieden werden können, auch bei anderen städtischen Bauprojekten.
Zudem muss eine Lösung für die nun verlängerte Zeit des Interims sichergestellt werden. Das haben Künstler, Beschäftigte der Bühnen und das Publikum verdient. Der Rat der Stadt hat bereits ein erhöhtes Budget für die Sanierung bereitgestellt. Wir erwarten nun auch wieder eine entsprechende Eröffnung des gesamten Quartiers einschließlich Kinderoper. Darauf haben alle Kölnerinnen und Kölner einen Anspruch.“   

 

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Win-Win für das Rheinparkcafé

Aus der Ratsfraktion

Sanierung kann beginnen

Gute Nachrichten für das Kölner Rheinparkcafé! Nachdem von der Stadt Köln ein neuer Betreiber für das Rheinparkcafé gefunden ist, kann nun endlich mit der Sanierung des denkmalgeschützen Gebäudes begonnen werden. Die KölnSPD hatte sich im Rat der Stadt seit langem mit Nachdruck dafür eingesetzt, das Rheinparkcafé als innerstädtisches Naherholungsziel für die Kölner Bevölkerung wieder zu eröffnen.

Der Kölner Ratsherr und Oberbürgermeisterkandidat Jochen Ott zeigt sich erfreut: „Mich freut besonders, dass das Café im Rahmen des Win-Win-Programms betrieben wird, d.h. wir schaffen sowohl bei der Sanierung als später im Betrieb auch Arbeitsplätze für arbeitssuchende Jugendliche, Langzeitarbeitslose und Menschen mit Behinderung. Dafür haben wir lange gekämpft. Das es nun endlich mit der Sanierung vorangeht, ist ein gutes Zeichen!“

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