Neue Gesamtschule für Lindenthal nicht verzögern

Aus der Ratsfraktion

Schnellstmöglich Umsteuern und Planungen an der Aachener Straße aufnehmen!

DieFranz Philippi SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln fordert die unverzügliche Aufnahme der Planungen einer Gesamtschule an der Aachener Straße in Braunsfeld. Einen entsprechenden Antrag hat sie für die kommende Ratssitzung gestellt. Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt: „Lindenthal braucht dringend mindestens zwei zusätzliche weiterführende Schulen. Für eine davon hatten wir vor einiger Zeit zähneknirschend einem politischen Kompromiss für einen Standort in Vogelsang zugestimmt. Doch jetzt zeigt sich: Das war keine ausreichende Lösung. An dem Standort haben sich erhebliche Probleme aufgetan. Deshalb muss nun schleunigst umgesteuert und die Planungen am ursprünglich von der Verwaltung favorisierten Standort an der Aachener Straße aufgenommen werden. Dieser ist sowohl von der Lage als auch der Verkehrsanbindung optimal für eine weiterführende Schule.“

Im Schulausschuss hatte die Stadtverwaltung von erheblichen Schwierigkeiten berichtet, die Schule am Wasseramselweg/Girlitzweg in Vogelsang zu realisieren. „Schon jetzt steht fest: Die Schule in Vogelsang könnte weder im angestrebten Preisrahmen noch in der vorgegebenen Zeit fertiggestellt werden. Dabei haben die Bauarbeiten noch nicht einmal begonnen. In Vogelsang müsste eine komplett neue Straße gebaut werden und es gibt große Probleme, dort ein stabiles Fundament für ein dreigeschossiges Gebäude zu schaffen. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Planung an der Aachener Straße wieder in den Fokus zu stellen“, so Philippi abschließend.

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G8/G9-Debatte beenden – individuelle Schulzeit möglich machen

Aus der Partei

Zu viele Wochenstunden, zu viel Stoff in zu kurzer Zeit, zu viel Stress – mehr als zehn Jahre nach dem Start von G8 in NRW zeigt sich immer deutlicher: Die Verkürzung der Unter- und Mittelstufe um ein Jahr war ein Kardinalfehler der damaligen CDU-FDP-Landesregierung unter Jürgen Rüttgers. Denn gerade im Alter zwischen zehn und 16 Jahren und der schwierigen Phase der Pubertät brauchen junge Menschen mehr Zeit für sich und ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Darum sagen wir: Unter- und Mittelstufe von fünf auf sechs Jahre erweitern und eine flexible Oberstufe zwischen zwei und vier Jahren einführen. So ist je nach Leistungsstand und Interesse ein schneller Schulabschluss möglich – oder aber ein ruhigeres, vertiefendes Lernen. Auch Praktika oder Auslandsaufenthalte können so wieder stressfrei geplant werden.

Schülerinnen und Schüler sollen an allen Gymnasien zu Beginn der Oberstufe eigenständig entscheiden können, welches Modell am besten für sie passt. Vorschläge, die Schuldauer von den Schulen wählen zu lassen, lehnen wir ab. Dies hätte zur Folge, dass sich die Eltern schon während der Grundschulzeit dafür entscheiden müssten, welches Oberstufenmodell für ihre Kinder einmal das richtige sein soll. Das ist viel zu früh, um bei einer so entscheidenden Frage eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Dieses Konzept erleichtert auch die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen und ermöglicht gleichzeitig wieder einen Schulabschluss nach der Mittelstufe an Gymnasien. Im Zuge der Verkürzung der Sekundarstufe I durch die schwarz-gelbe Landesregierung war diese Möglichkeit nämlich entfallen. Absurde Nebenwirkung: Ein späterer Schulabbruch konnte leicht dazu führen, dass junge Leute plötzlich ganz ohne Schulabschluss dastanden.

Die KölnSPD wird zum Landesparteitag am 24. September 2016 einen Antrag zum Umbau von G8 einbringen. Bereits 2014 hatte die KölnSPD ein Positionspapier mit 7-Punkte-Plan zur Diskussion um G8 vorgelegt. Darauf aufbauend streben wir jetzt eine Debatte auf dem Landesparteitag und darüber hinaus an.

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Gute Schule 2020: Mittel des Landes sinnvoll einsetzen

Aus der Ratsfraktion

KölnSPD fordert moderne Ausstattung von Schulen und WLAN-Ausbau

Die Ratsfraktion der KölnSPD begrüßt das neue Investitionsprogramm der Landesregierung für den Bildungsbereich. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat angekündigt, in den kommenden vier Jahren insgesamt zwei Milliarden Euro für Renovierung, Sanierung und moderne Ausstattung von Schulen bereitzustellen. Das Geld soll über ein zinsfreies Förderprogramm der NRW.BANK kommen. Die Tilgung übernimmt das Land, so stehen die Mittel den Kommunen kostenfrei für Investitionen zur Verfügung.

Franz Franz PhilippiPhilippi, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, freut sich über die Landesinitiative: „Dieses Programm bietet Lösungen für eine erhebliche Problemlage in den Kommunen. Während die Landesregierung die genauen Modalitäten über den Sommer erarbeitet, muss die Stadt sich jetzt ebenfalls auf das Förderprogramm vorbereiten. Wir haben so viele Projekte in der Pipeline, die wir hier anmelden können. Das liegt am Sanierungsstau, den die städtischen Gebäudewirtschaft in den letzten Jahrzehnten produziert hat und dessen Folgen man jeden Tag beobachten kann. Nun heißt es, die Chance zu ergreifen. Das Land hat auch betont, dass die Mittel neben Sanierungen auch für die WLAN-Ausstattung an Schulen und die Einrichtung digitaler Klassenräume verwendet werden können. Das ist natürlich klasse und könnte uns auf dem Weg einer guten Ausstattung für möglichst viele Schulen einen entscheidenden Schritt weiter bringen.“

„Wir haben mit dem Konjunkturpaket II in Köln sehr gute Erfahrungen gemacht. Für die Kommunen ist wichtig, dass die Abwicklung der Förderung so unbürokratisch wie möglich läuft und dass auch bereits in der Planung befindliche Projekte angemeldet werden können – schließlich muss es oft schnell gehen. Wenn die Stadt sich hier gut aufstellt, ist das Programm für alle ein Gewinn: Schülerinnen und Schüler ebenso wie Lehrkräfte. Denn Lernen und Lehren macht in modernen Unterrichtsräumen einfach mehr Spaß und geht leichter von der Hand“, erklärt Philippi, selber Lehrer an einem Berufskolleg.

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Grobes Foulspiel gegen Integration!

Aus der Ratsfraktion

Flüchtlinge und Sport brauchen verlässliche Perspektive in Köln

DieKron_Peter_125q SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln zeigt sich angesichts der Aussagen von Elisabeth Thelen in der aktuellen Ausgabe des Magazins Köln.Sport mehr als irritiert. Peter Kron, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt hierzu: „Ich bin fassungslos über den Vorwurf der Kollegin Thelen gegenüber der Sportjugend, sie würde die Sportvereine gegen die Flüchtlinge auf die Straße bringen. Das ist absolut inakzeptabel. Gerade der organisierte Sport, zu welchem die Sportjugend gehört, erbringt für uns so wichtige Integrationsleistungen und dafür gibt es jetzt von Schwarz-Grün einen Tritt gegen das Schienbein.“

In dem Interview kritisiert Schwarz-Grün die Forderung der Sportjugend nach einem schrittweisen Freiziehen der mit Flüchtlingen belegten Turnhallen. Kron hierzu: „Schon in der Vergangenheit hatten die Grünen jegliche Kritik an der Unterbringung von Geflüchteten in Turnhallen als unzulässige Instrumentalisierung bezeichnet. Doch gerade andersrum wird ein Schuh draus: Die Grünen instrumentalisieren die Geflüchteten, um von der Konzeptlosigkeit der Oberbürgermeisterin und ihrer zuständigen Verwaltung abzulenken und jegliche Kritik hieran für unzulässig zu erklären. Dabei liegt es ebenso wenig im Interesse der Geflüchteten wie der Sporttreibenden, dass sie dauerhaft in nicht für die Bewohnung ausgerichteten Turnhallen leben: Die Geflüchteten und der Sport brauchen endlich eine klare Perspektive! Es zeugt von seiner bemerkenswerten Willkommenskultur, die der Kölner Sport in Zeiten großer Flüchtlingszahlen bewiesen hat, als Turnhallen zur schnellen Notlösung belegt werden mussten. Doch angesichts der aktuellen Entwicklungen ist ein Konzept, das die Rückgabe der Sporthallen an den Sport organisiert, mehr als überfällig. Überall in NRW ziehen die Geflüchteten aus Turnhallen in adäquate Unterkünfte, nur in Köln tut sich nichts.“

ElisabethJoisten_Christian_125q Thelen gibt in der aktuellen Ausgabe von Köln.Sport gemeinsam mit dem sportpolitischen Sprecher der CDU, Henk van Benthem, ein Interview zur Sportpolitik der Koalition. „Es ist immer ratsam, den eigenen Kasten sauber zu halten! Andere in eine rechte Ecke drängen zu wollen, während man selbst den Schulterschluss mit dem von Pro Köln und der AfD gewählten Porzer Bezirksbürgermeister übt, ist doch mehr als unredlich“, so Christian Joisten, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Ratsmitglied aus Porz, abschließend.

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Schulplätze ausbauen: Elternwille hat Vorrang

Aus der Ratsfraktion

Endlich neue Gesamtschul- und Gymnasialplätze schaffen

DieFranz Philippi SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln fordert in Bezug auf die nicht ausreichende Zahl an Gesamtschul- und Gymnasialplätzen eine umfassende Betrachtung der Problemlage und hat daher für die kommende Sitzung des Schulausschusses eine Aktuelle Stunde beantragt. Der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Franz Philippi, unterstreicht: „Schulpolitik muss sich am Elternwillen orientieren! Und der Elternwille geht offensichtlich in Richtung längeres gemeinsames Lernen, wie es die SPD seit langer Zeit fordert. Deshalb benötigen wir dringend weitere Gesamtschulen in Köln. Aber auch die Kölner Gymnasien sind stark nachgefragt, so dass hier eine vergleichbare Problematik besteht.“

Da die Versorgung mit Schulplätzen in erster Linie ein Raumproblem ist, liegt die Verantwortung hier gerade auch bei der städtischen Gebäudewirtschaft. „Die Lösung ist und bleibt: Bauen, Bauen, Bauen! Die Gebäudewirtschaft muss dringend sicherstellen, dass wir die nötigen Immobilien für unsere Schulen haben. Die Verfahren müssen endlich beschleunigt werden und bei der Suche nach Grundstücken müssen endlich die richtigen Maßstäbe angelegt werden. Die Lage ist so dramatisch, dass man jetzt auch einmal ausgetretene Pfade verlassen muss. Ich denke hier zum Beispiel auch an modulare Bauformen. Mögliche neue Standorte dürfen nicht nach dem Sankt-Florians-Prinzip zerredet und verhindert werden. Dass für den Bau einer weiterführenden Schule mindestens sieben Jahre veranschlagt werden müssen, ist schlicht und ergreifend nicht hinnehmbar! Kurzfristig müssen im Übrigen auch Zwischenlösungen betrachtet werden, wie beispielsweise weitere Dependancen bestehender Gesamtschulen in Schulgebäuden mit auslaufenden Schulformen.“, so Philippi abschließend.

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„Vorfahrt für Bildung“

Aus der Ratsfraktion

Im nächsten Rat: 268 Mio. Euro Investment in Schulbauten

Unglaubliche 268 Mio. Euro für Schulbauten stehen auf der nächsten Tagesordnung des Rates am 8. April. Auf dem Heliosgelände in Ehrenfeld sollen eine Grundschule sowie eine neue städtische Gesamtschule entstehen, in Weiden das Schulzentrum erneuert und in Mülheim erhalten die beiden Realschulen Fürstenbergstraße und Lasallestraße neue Erweiterungsbauten. Generalsaniert wird auch die katholische Grundschule in Ossendorf. Ebenso schlägt die Stadtverwaltung Erweiterungsbauten für das Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in Sülz sowie des Kaiserin-Theophanu-Gymnasiums in Kalk vor.

„Mit den aktuellen Investitionen in die Bildung unserer Kinder unterstreichen wir, dass wir es ernst meinen mit mehr Ganztagsplätzen, längerem gemeinsamen Lernen und mehr Chancengerechtigkeit. Ein wichtiges Signal. Bildung bleibt unser politischer Schwerpunkt“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Martin Börschel. Mehr lesen

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KölnSPD im Gespräch – Bildungsforum: Mehr Zeit für Kinder

Aus der

In allen Bundesländern häufen sich seit Wochen Presseartikel und Diskussionen über die Schulzeitverkürzung am Gymnasium (G8). Deshalb möchten wir mit politischen Gästen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Frage nach der Umsetzung von G8 diskutieren.

Hierbei spielt der Umfang von Lehrplänen ebenso eine Rolle wie der Ganztagsunterricht. Für die Diskussion haben wir die schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz, Bettina Brück (MdL), eingeladen. In den Medienberichten wird die Umsetzung der Schulzeitverkürzung in Rheinland-Pfalz als ein besonders positives Beispiel dargestellt. Rheinland-Pfalz hat es verstanden frühzeitig einen eigenen Weg einzuschlagen und damit die Kontroverse um G8 und G9 zu entschärfen.

Was Rheinland-Pfalz anders macht und welche anderen möglichen Ansätze es zur Verbesserung der Situation gibt, möchten wir gerne im Dialog mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie unseren weiteren interessanten Gästen besprechen.

Bitte beachten Sie unsere Einladung:

SPD-Einladung-Mehr Zeit für Kinder

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„Schule für Alle“ auf HELIOS-Gelände mit breiter Bürgerbeteiligung entwickelt

Aus der Ratsfraktion

Neubau von Schulen und Sporthallen in Ehrenfeld wegweisender Schritt für Kölner Bildungslandschaft

Die SPD-Ratsfraktion begrüßt den Neubau einer Grund- und Gesamtschule mit Sporthalle auf dem HELIOS-Gelände. „Das ist ein wichtiger Schritt um den Bedarf der steigenden Schülerzahlen in Ehrenfeld für die Zukunft abzudecken“, so Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln. Dem Beschluss vorausgegangen war eine breite Bürgerbeteiligung und ein intensiver Planungswettbewerb. „Uns freut besonders, dass hier nicht von oben herab entschieden wurde, sondern wir den Beschluss gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern herbeiführen konnten. Nur so werden wichtige Projekte von allen Beteiligten mitgetragen“, so Börschel weiter.

Die geplante Schule wird Grund- und Gesamtschule zu einer Bildungseinrichtung vereinen und Kindern unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft gerechte Bildungschancen eröffnen. „Besonders freut uns, dass hier Chancengleichheit konkret verwirklicht wird. Dafür haben wir lange gekämpft“, betont Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Mehr lesen

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