Artikel mit dem Stichwort: Stadtentwicklung

„Höing wird Spuren in Köln hinterlassen“

Aus der Ratsfraktion

Künftige Spitze des Baudezernats muss Expertise im Bereich Stadtentwicklung mitbringen, sich aber auch als ressortübergreifender Macher  und Problemlöser verstehen

Martin Börschel

“Köln braucht jetzt einen Macher als neuen Baudezernenten” – Martin Börschel, Fraktionschef

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln bedauert die Entscheidung von Baudezernent Franz Josef Höing, sein Amt aufzugeben und nach Hamburg zu wechseln. „Herr Höing hat sich in den fünf  Jahren seines Wirkens als ausgewiesener Stadtentwickler präsentiert, der Spuren in Köln Stadt hinterlassen wird“, sagt Martin Börschel, Fraktionsvorsitzender. „Besonders hervorzuheben sind sicherlich der Wettbewerb für die Neugestaltung des Deutzer Hafens, die Ideen für die Umsetzung der historischen Mitte oder die Umgestaltung der östlichen Domumgebung, die er gemeinsam mit dem früheren Oberbürgermeister Jürgen Roters vorangebracht hat. Wir wünschen Herrn Höing für seine neuen Aufgaben in Hamburg viel Erfolg und alles Gute.“

Die neue Leitung des Baudezernats muss aus Sicht der SPD-Fraktion eine ausgewiesene Expertise im Bereich der Stadtentwicklung vorweisen können und gleichzeitig die großen Herausforderungen im Baubereich der Stadt angehen und die
Probleme lösen wollen. „Entscheidend sind für uns Kompetenzen und die Bereitschaft, als jederzeit präsenter Treiber die Lösungen der diversen Probleme anzugehen“, so Börschel weiter. Beispielhaft steht aus seiner Sicht die Reform der städtischen Gebäudewirtschaft, die sich großen Aufgaben gegenübersieht. „Im Bereich Schulbau leidet die Stadt seit Jahren unter einem Umsetzungsdefizit längt beschlossener und wichtiger Baumaßnahmen. Da die Oberbürgermeisterin unsere Forderung teilt, dass Bauen zu Bauen gehört, muss das Dezernat für künftige Aufgaben gut aufgestellt und gerüstet sein.“

Auch in der Wohnungspolitik wird eine neue Dezernentin oder ein neuer Dezernent mit allem Nachdruck die Herausforderungen der wachsenden Stadt aufgreifen müssen. Zu lange Baugenehmigungsverfahren, zu wenig neu ausgewiesenes Bauland, um der Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum auch nur annähernd gerecht zu werden –  dies sind Probleme, die dringend gelöst werden müssen. „Dies ist auch eine soziale Frage“, weiß Börschel. „Die neue Leitung muss Stadtentwicklung darum als ressortübergreifende Aufgabe verstehen. Dies wird eine der Herausforderungen sein.“

 

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SPD-Fraktion sieht Verkehrskonzept Altstadt positiv

Aus der Ratsfraktion

Frühe Beteiligung der betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden wichtig

Martin BörschelDie SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln begrüßt die von der Verwaltung geplante Initiative zu einer Neuordnung des Auto- und Fußgängerverkehrs in der Altstadt, fordert aber ausdrücklich die frühzeitige Beteiligung der Bürger und Anwohner an dem Verfahren. Dazu Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion: „Wir halten es für richtig, das Thema jetzt anzupacken. Die Tendenz stimmt, die historische Altstadt weiter für Fußgänger zu öffnen. Allerdings müssen wir das Konzept erst gründlich prüfen, bevor wir zu einer abschließenden Bewertung kommen können. Das werden wir tun.“

„Wir fordern schon seit Langem, den Rathausplatz vom Autoverkehr freizuhalten. Auch die Fläche zwischen dem Wallraf-Richartz-Museum und der Archäologischen Zone wünschen wir uns als autofreien Bereich. Hier könnte nach dem Abschluss des Baus des Jüdischen Museums ein zusätzlicher Bereich mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden“, so Börschel weiter.

„Wichtig ist aus unserer Sicht außerdem, die Bürgerinnen und Bürger sowie die betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden frühzeitig in die Planung einzubeziehen“, sagt Börschel. „Es wird an der einen oder anderen Stelle zu Einschränkungen kommen. Aufkommende Bedenken muss man ernst nehmen und akzeptable Lösungen anbieten.“

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Programm Soziale Stadt beschlossen: 970.000 EUR für Köln-Lindweiler

Aus der Partei

Selten waren die Möglichkeiten einer aktiven Stadtentwicklungspolitik so gut wie heute. Der Bund hat den langjährigen Forderungen von Kommunen und Ländern Rechnung getragen und seine Mittel für die Städtebauförderung von 455 Millionen Euro auf 700 Millionen Euro angehoben. Der Anteil des Landes Nordrhein-Westfalen an den Bundesmitteln wächst damit von 75 Millionen Euro auf 115 Millionen Euro an. Dafür hat Nordrhein-Westfalen lange gekämpft und schnell reagiert. Die notwendige Kofinanzierung des Landes wurde bereits mit dem Nachtragshaushalt 2014 eingebracht. Insgesamt werden für Investitionen In den Jahren 2014 bis 2018 Im Programm 277 Millionen Euro vorbehaltlich des Nachtragshaushalts 2014 zur Verfügung gestellt.

Wohnen in guter Nachbarschaft, sozialer Zusammenhalt, kulturelle Vielfalt und Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden sind keine Selbstverständlichkeiten. Sie sind ständige Aufgaben und müssen permanent neu erarbeitet und entwickelt werden. Diese Entwicklung braucht finanzielle Anreize. Wo Investitionsstaus entstehen, wo die bauliche Substanz unserer Städte verkommt, ist auch die soziale Vernachlässigung nur schwer aufzuhalten. Genau hier greift die Logik unser Städtebauförderung.“, sagt Jochen Ott, stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion

„Es ist mir eine große Freude verkünden zu können, dass es uns gelungen ist, das Programm Soziale Stadt in Köln-Lindweiler mit insgesamt 970.000 EUR aus dem Programm auszustatten. So können wir dort Spielplätze neu gestalten, Bewohnerprojekte im Stadtteil in Gang bringen und den öffentlichen Raum aufwerten. Wir wollen einen Stadtteil, in dem die Menschen gerne leben und auf den sie stolz sein können,“ ergänzt Andreas Kossiski, Landtagsabgeordneter für den Kölner Norden.

Mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt werden Quartiere mit städtebaulichen Missständen und einer einkommensarmen beziehungsweise benachteiligten Bevölkerung behutsam erneuert. Schwerpunkte der Erneuerungsstrategien bilden Insbesondere Investitionen in das Wohnumfeld und die soziale Infrastruktur unter Intensiver Beteiligung und Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner.

„Für uns ist es wichtig gemeinsam mit den Menschen vor Ort Lindweiler gemeinsam zu entwickeln und nach vorne zu bringen. Hierzu hat die rot-grüne Landesregierung nun die Grundlage geschaffen.“ bemerkt Andreas Kossiski abschließend.

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“Es reicht – Da kommt mir die Galle hoch!”

Aus der Partei

Bild Jochen 150x150Der SPD-Vorsitzende Jochen Ott übt scharfe Kritik an der Haltung von Konrad Adenauer zum Haus- und Grundverein bezüglich des geplanten sozialen Wohnungsbaus.

Wie sich der erste Kanzler der BRD Konrad Adenauer angesichts des Weltbildes seines Nachfahren selben Namens im Grabe umdrehen würde – eine Polemik. Mehr lesen

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