Endlich geschafft! – GAG unterzeichnet Kaufvertrag für 1.200 Wohnungen in Chorweiler

Aus der Partei & Ratsfraktion

Gemeinsame Pressemitteilung von KölnSPD und SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Der Bundestagsabgeordnete Rolf Mützenich, der Landtagsabgeordnete Andreas Kossiski und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Martin Börschel, freuen sich darüber, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft GAG gestern den Kaufvertrag für 1.200 Wohnungen in Köln-Chorweiler unterzeichnet hat. „Endlich ist geschafft, wofür wir uns seit Jahren einsetzen!“ erklärt Kossiski, der zuständige Landtagsabgeordnete. „Dieser Kauf ist der erste Schritt für einen Neubeginn in Chorweilers Zentrum und im Stadtteil insgesamt. Und er ist ein ganz wichtiges Signal für die Menschen, die dort leben“, so Kossiski weiter.

SeitMuetzenich_Rolf_700_low Jahren haben die Kölner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten dafür gekämpft, dass die GAG die unter Zwangsverwaltung stehenden Wohnungen in Chorweilers Zentrum übernehmen kann. Nachdem der Aufsichtsrat der Entscheidung zum Erwerb im Juni 2015 zugestimmt hatte, war der Weg für die Übernahme frei. „Der Vorstand der GAG hat hier tolle Arbeit geleistet“, lobt der Bundestagsabgeordnete Mützenich und fügt hinzu: „Nur durch die jahrelangen, intensiven Bemühungen des GAG-Vorstands und des Aufsichtsratsvorsitzenden Jochen Ott ist es am Ende gelungen, den Ankauf der Wohnungen in Chorweiler zu realisieren.“

DieMartin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Übernahme der Bestände durch die GAG bietet nun die große Chance, den Stadtteil insgesamt positiv zu gestalten. „Bereits im letzten Jahr haben wir Städtebaufördermittel von Bund und Land für Chorweiler gewinnen können“, so der Fraktionsvorsitzende Börschel. Mit diesen Geldern können nun Plätze und Spielplätze wieder hergerichtet und das Wohnumfeld deutlich verbessert werden. „Der nun erfolgte Kauf der Wohnungen und diese neuen Finanzmittel sind der Lohn für unsere Mühen der vergangenen Jahre und ein bedeutender Schritt für den Stadtteil“, ergänzt Börschel.

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Programm Soziale Stadt beschlossen: 970.000 EUR für Köln-Lindweiler

Aus der Partei

Selten waren die Möglichkeiten einer aktiven Stadtentwicklungspolitik so gut wie heute. Der Bund hat den langjährigen Forderungen von Kommunen und Ländern Rechnung getragen und seine Mittel für die Städtebauförderung von 455 Millionen Euro auf 700 Millionen Euro angehoben. Der Anteil des Landes Nordrhein-Westfalen an den Bundesmitteln wächst damit von 75 Millionen Euro auf 115 Millionen Euro an. Dafür hat Nordrhein-Westfalen lange gekämpft und schnell reagiert. Die notwendige Kofinanzierung des Landes wurde bereits mit dem Nachtragshaushalt 2014 eingebracht. Insgesamt werden für Investitionen In den Jahren 2014 bis 2018 Im Programm 277 Millionen Euro vorbehaltlich des Nachtragshaushalts 2014 zur Verfügung gestellt.

Wohnen in guter Nachbarschaft, sozialer Zusammenhalt, kulturelle Vielfalt und Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden sind keine Selbstverständlichkeiten. Sie sind ständige Aufgaben und müssen permanent neu erarbeitet und entwickelt werden. Diese Entwicklung braucht finanzielle Anreize. Wo Investitionsstaus entstehen, wo die bauliche Substanz unserer Städte verkommt, ist auch die soziale Vernachlässigung nur schwer aufzuhalten. Genau hier greift die Logik unser Städtebauförderung.“, sagt Jochen Ott, stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion

„Es ist mir eine große Freude verkünden zu können, dass es uns gelungen ist, das Programm Soziale Stadt in Köln-Lindweiler mit insgesamt 970.000 EUR aus dem Programm auszustatten. So können wir dort Spielplätze neu gestalten, Bewohnerprojekte im Stadtteil in Gang bringen und den öffentlichen Raum aufwerten. Wir wollen einen Stadtteil, in dem die Menschen gerne leben und auf den sie stolz sein können,“ ergänzt Andreas Kossiski, Landtagsabgeordneter für den Kölner Norden.

Mit dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt werden Quartiere mit städtebaulichen Missständen und einer einkommensarmen beziehungsweise benachteiligten Bevölkerung behutsam erneuert. Schwerpunkte der Erneuerungsstrategien bilden Insbesondere Investitionen in das Wohnumfeld und die soziale Infrastruktur unter Intensiver Beteiligung und Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner.

„Für uns ist es wichtig gemeinsam mit den Menschen vor Ort Lindweiler gemeinsam zu entwickeln und nach vorne zu bringen. Hierzu hat die rot-grüne Landesregierung nun die Grundlage geschaffen.“ bemerkt Andreas Kossiski abschließend.

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