Partei neu
Willkommen bei der KölnSPD

Als Mitglieder der SPD gehören wir der ältesten demokratischen Partei in Deutschland an. In ihrer 150jährigen Geschichte kämpfte die SPD gegen härtesten Widerstand für die Interessen der arbeitenden Menschen, für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, für eine sozial gerechte, demokratische und friedliche Gesellschaft.

Die gemeinsamen Erfahrungen und die oft erlittene Not führten zur vertrauten Anrede "Du", zur "Genossin" und zum "Genossen", die noch heute benutzt wird und das solidarische Miteinander in der Partei ausdrückt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen etwas über das Innenleben der Partei erzählen und über die Möglichkeiten und Wege, wie man in der KölnSPD mitmachen und mitwirken kann. Sie werden feststellen, dass es hierzu zahlreiche Angebote gibt und dass es bei uns auf jedes einzelne Mitglied ankommt.

Jochen Ott, Vorsitzender

KölnSPD gratuliert dem Land der Vielfalt zum 70. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch, NRW!

Aus der Partei

Herzlichen Glückwunsch NRW

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G8/G9-Debatte beenden – individuelle Schulzeit möglich machen

Aus der Partei

Zu viele Wochenstunden, zu viel Stoff in zu kurzer Zeit, zu viel Stress – mehr als zehn Jahre nach dem Start von G8 in NRW zeigt sich immer deutlicher: Die Verkürzung der Unter- und Mittelstufe um ein Jahr war ein Kardinalfehler der damaligen CDU-FDP-Landesregierung unter Jürgen Rüttgers. Denn gerade im Alter zwischen zehn und 16 Jahren und der schwierigen Phase der Pubertät brauchen junge Menschen mehr Zeit für sich und ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Darum sagen wir: Unter- und Mittelstufe von fünf auf sechs Jahre erweitern und eine flexible Oberstufe zwischen zwei und vier Jahren einführen. So ist je nach Leistungsstand und Interesse ein schneller Schulabschluss möglich – oder aber ein ruhigeres, vertiefendes Lernen. Auch Praktika oder Auslandsaufenthalte können so wieder stressfrei geplant werden.

Schülerinnen und Schüler sollen an allen Gymnasien zu Beginn der Oberstufe eigenständig entscheiden können, welches Modell am besten für sie passt. Vorschläge, die Schuldauer von den Schulen wählen zu lassen, lehnen wir ab. Dies hätte zur Folge, dass sich die Eltern schon während der Grundschulzeit dafür entscheiden müssten, welches Oberstufenmodell für ihre Kinder einmal das richtige sein soll. Das ist viel zu früh, um bei einer so entscheidenden Frage eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

Dieses Konzept erleichtert auch die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen und ermöglicht gleichzeitig wieder einen Schulabschluss nach der Mittelstufe an Gymnasien. Im Zuge der Verkürzung der Sekundarstufe I durch die schwarz-gelbe Landesregierung war diese Möglichkeit nämlich entfallen. Absurde Nebenwirkung: Ein späterer Schulabbruch konnte leicht dazu führen, dass junge Leute plötzlich ganz ohne Schulabschluss dastanden.

Die KölnSPD wird zum Landesparteitag am 24. September 2016 einen Antrag zum Umbau von G8 einbringen. Bereits 2014 hatte die KölnSPD ein Positionspapier mit 7-Punkte-Plan zur Diskussion um G8 vorgelegt. Darauf aufbauend streben wir jetzt eine Debatte auf dem Landesparteitag und darüber hinaus an.

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Projekt HOPE holt den Kurt-Uhlenbruch-Pokal der KölnSPD

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Fünf Hobbymannschaften traten auf der Bezirkssportanlage Rodenkirchen zum Wettbewerb um den Pokal an, den die KölnSPD im Gedenken an ihren langjährigen Vorsitzenden Kurt Uhlenbruch (1946 – 2008) gestiftet hat. Wie bereits 2015 spielten zwei Teams aus Neu-Kölnern mit: Im Projekt HOPE und im FC Mado United spielen junge Geflüchtete aus verschiedenen Ländern, die nun in Köln leben und mit engagierten Betreuern intensives Fußballtraining absolvieren. Außerdem auf dem Platz das Team des Titelverteidigers Ganz Offene Tür Elsaßstraße, die Mannschaft des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Istanbul e.V. und das Team PL.NRW United.

Nach fairen Spielen übergaben Gabriele Hammelrath MdL, stellvertr. Vorsitzende der KölnSPD, und Ingrid Hack MdL den Pokal an das Team HOPE um Ben Messner. „Bei unserem Turnier gilt: Dabei sein ist wirklich das Wichtigste, und wir freuen uns, dass alle Teams fair und engagiert gekämpft haben“, so die beiden Abgeordneten. Fußball biete gute Möglichkeiten, um sich zu begegnen und gemeinsam Spaß zu haben, auch wenn letztlich einer gewinnt.

Am Rande des Turniers kamen bei Getränken und Würstchen, Kaffee und Kuchen viele Gäste zum Start aus der Sommerpause zusammen: Martin Dörmann MdB, Mike Homann, SPD-Bezirksbürgermeister, Rafael Struwe, SPD-Ratsmitglied, die Mitglieder der BV Julia von Dewitz, Dr. Jörg Klusemann und Elisabeth Sandow.

Danke sagen wir allen, die das Turnier möglich gemacht haben: Turnierleiter, Schiris, Helferinnen und Helfern aus den Ortsvereinen, von Jusos und Schwusos und nicht zuletzt den St. Sebastianus-Schützen Godorf für ihre tolle Unterstützung bei der Logistik.

Die weiteren Platzierungen samt Ansprechpartner:

2. GOT Elsaßstraße      Tanja Anlauf

3. FC Mado United       Frank Straßburger

4. Köln-Istanbul e.V.   Özgür Yasar

5. PL.NRW United        Rouven Gottschalk

Mehr über HOPE      http://www.rheinflanke.de/fluechtlingsarbeit/h-o-p-e/

Die Siegermannschaft HOPE 1

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Mit Elfi durch Köln

Aus der Partei

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Kölner SPD-Bundestagsabgeordnete: Starke Unterstützung des Bundes ab 2018 – Köln wird dauerhaft mit 87,8 Millionen Euro entlastet

Aus der Partei

Hierzu erklären die Kölner SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Dörmann, Karl Lauterbach, Rolf Mützenich und Elfi Scho-Antwerpes:


Mit gut 87,8 Millionen Euro wird Köln ab dem Jahr 2018 durch den Bund entlastet, teilen die Kölner SPD-Bundestagsabgeordneten mit. Dies geht aus ersten Berechnungen der NRW-Landesregierung hervor, die den Bezirksregierungen jetzt vorgelegt wurde. „Die SPD zeigt sich wieder mal als starker und verlässlicher Partner der Kommunen. Mit der dauerhaften jährlichen Entlastung wird ein zentrales Versprechen des Koalitionsvertrages umgesetzt, für das die SPD lange gekämpft hat“, so die Kölner Abgeordneten.
Der Bund hatte im Zuge der Koalitionsvereinbarung zugesagt, die Kommunen jährlich um 5 Milliarden Euro zu entlasten. Nach zähen Verhandlungen haben sich Bund und Länder am 16. Juni auf einen Verteilungsschlüssel verständigt, der sich aus einer Kombination aus kommunaler Umsatzsteuerbeteiligung (2,4 Mrd. Euro), Kosten der Unterkunft für Langzeitarbeitslose (1,6 Mrd. Euro) und Umsatzsteuer der Länder (1 Mrd. Euro) ergibt.
Die Entlastung für Köln setzt sich zusammen aus einer erhöhten Beteiligung an den Kosten der Unterkunft für Langzeitarbeitslose in Höhe von 36,03 Millionen Euro sowie einem erhöhten Anteil an der Umsatzsteuer in Höhe von 51,77 Millionen Euro.
Neben dieser dauerhaften Entlastung der Kommunen werden in den Jahren 2016 bis 2018 auch die flüchtlingsbedingten Mehrkosten bei den Kosten der Unterkunft (KdU) vom Bund übernommen. Dabei handelt es sich um bundesweit 2,6 Milliarden Euro. Der Anteil Nordrhein-Westfalens beträgt 85 Millionen Euro in 2016, 191 Millionen Euro in 2017 und 276 Millionen Euro in 2018, wie aus dem Schreiben des NRW-Innenministeriums zu entnehmen ist.
Die Kölner SPD-Abgeordneten abschließend: „Wir dürfen unsere Städte und Gemeinden mit der Mehrbelastung durch den Flüchtlingszuzug nicht alleine lassen. Mit der Übernahme der KdU wird einmal mehr deutlich, dass der Bund die gesamtstaatliche Aufgabe der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen erkannt hat. Die Beharrlichkeit vor allem der nordrhein-westfälischen SPD bei diesem Thema hat sich wieder einmal ausgezahlt.

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Neue Rheinbrücke für Köln kommt

Aus der Partei

KölnSPD kämpft für weitere Infrastrukturprojekte

Die 2014-ott-125KölnSPD begrüßt die Entscheidung der Bundesregierung, der neuen Rheinbrücke im Kölner Süden jetzt doch Priorität im Bundesverkehrswegeplan einzuräumen. Dazu Jochen Ott, Vorsitzender der KölnSPD: „Das ist ein großer Erfolg, auf den wir stolz sein können. Wir haben die neue Brücke seit vielen Jahren gefordert, nun haben sich die Anstrengungen der ganzen Region endlich gelohnt. Jetzt müssen alle an einem Strang ziehen, damit die Brücke auch tatsächlich gebaut wird.“

Auch 2014-boerschel-125Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln, zeigt sich erfreut: „Das sind gute Nachrichten für die ganze Region. Die KölnSPD hat sich seit langer Zeit auf allen Ebene für die neue Brücke eingesetzt. Wir werden aber auch weiterhin für den Bahnknoten Köln und einen Halt des RRX in Köln-Mülheim kämpfen, damit Köln eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur bekommt und die Wachstumsregion in NRW bleiben kann. Beide Projekte dürfen nicht hinten runter fallen.“

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PRESSEMITTEILUNG

Aus der Partei

Die SPD fordert schon lange eine Verschärfung des Sexualstrafrechts: Alle nicht-einvernehmlichen sexuellen Handlungen gehören unter Strafe gestellt! Gestern hat der Deutsche Bundestag die entsprechenden Beschlüsse gefasst: Ein „Nein!“ des Opfers reicht aus, um die Strafbarkeit der Handlung zu begründen. 

Hierzu erklären die Kölner SPD-Bundestagsabgeordneten Elfi Scho-Antwerpes, Martin Dörmann, Karl Lauterbach und Rolf Mützenich:

Die Kölner SPD-Bundestagsabgeordneten freuen sich über diesen Erfolg: „Nein heißt Nein! Endlich haben wir in Deutschland ein modernes und konsequentes Sexualstrafrecht, das potenzielle Opfer sinnvoll schützt! Die bisherige Gesetzeslage war nicht im Geringsten angemessen und rief verständlicherweise großes Unverständnis in der Bevölkerung hervor!“ 

Bislang reichte eine verbale Ablehnung sexueller Handlungen nicht aus, damit eine Vergewaltigung strafrechtlich relevant wurde: Der Täter musste sein Opfer zunächst nötigen, Gewalt anwenden oder eine schutzlose Lage des Opfers ausnutzen. Mit dem neuen Sexualstrafrecht werden eklatante Lücken in der Rechtsprechung geschlossen und Opfer besser geschützt. Nein heißt künftig Nein! Außerdem wurden zwei neue Tatbestände ins Strafrecht aufgenommen: Sexuelle Belästigung wird generell unter Strafe gestellt – nicht nur, wenn sie am Arbeitsplatz erfolgt. Auch Straftaten, die gegen die sexuelle Selbstbestimmung aus Gruppen heraus begangen werden, können fortan bestraft werden.

„Mit dieser Reform erfüllt das deutsche Strafrecht endlich die Voraussetzungen der Istanbul-Konvention, die bereits vor fünf Jahren unterzeichnet wurde“, so die SPD-Abgeordneten: „Wir sind froh, dass durch die Ereignisse der Silvesternacht in Köln und der anschließenden gesellschaftlichen Debatte in der Union ein Umdenken für ein konsequentes Sexualstrafrecht stattgefunden hat.“

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PRESSEMITTEILUNG

Aus der Partei

Das Integrationsgesetz wurde gestern im Bundestag beschlossen. Damit werden für viele Menschen, die Zuflucht in Deutschland gesucht haben, Integration und Teilhabe erleichtert. Die SPD hat in der Flüchtlingsfrage von Anfang an auf eine schnelle Integration und ein entsprechendes Gesetz gedrungen und sich nun mit dieser Forderung durchgesetzt. Auf der Zielgeraden konnten wir weitere Verbesserungen erreichen.

Hierzu erklären die Kölner SPD-Bundestagsabgeordneten Elfi Scho-Antwerpes, Martin Dörmann, Karl Lauterbach und Rolf Mützenich:

Mit dem Integrationsgesetz schaffen wir endlich klare und verbindliche Regeln für die Integration. Menschen, die in unser Land kommen und Schutz suchen, geben wir eine Chance, schnell auf eigenen Beinen zu stehen. Wer sich anstrengt und seinen Beitrag leisten möchte, für den werden wichtige Unterstützungsmöglichkeiten geschaffen. Das ist ein großer Erfolg für die SPD und ein erster Schritt hin zu einem Einwanderungsgesetz.

Die Integration auf dem Arbeitsmarkt ist einer der Kernpfeiler für gesellschaftliche Integration. Das Gesetz sieht daher ein Bündel von Maßnahmen vor, um die rasche Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu unterstützen: Für einen schnellen und sinnvollen Beschäftigungseinstieg legt der Bund ein Arbeitsmarktprogramm für 100.000 zusätzliche, gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten für Asylsuchende auf. Zudem wird die Förderung der Berufsausbildung von Geflüchteten deutlich verbessert: Ausbildungsbegleitende Hilfen, die assistierte Ausbildung und berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen werden AsylbewerberInnen mit guter Bleibeperspektive nun erstmalig zur Verfügung stehen. Für Geduldete wird der Zugang erleichtert. Weiterhin wird die Vorrangprüfung befristet für drei Jahre bei Asylsuchenden sowie Geduldeten ausgesetzt. Die Bundesländer bestimmen dabei selbst, in welchen Arbeitsagenturbezirken die Regelung zum Tragen kommt.

Außerdem werden wir mit dem Gesetz die sogenannte 3+2-Regelung für geduldete Azubis einführen: Auszubildende erhalten eine Duldung für die Gesamtdauer der Ausbildung. Für eine anschließende Beschäftigung wird ein Aufenthaltsrecht für zwei Jahre erteilt. Mit der Möglichkeit einer Anschlussbeschäftigung im ausbildenden Betrieb können die Betriebe nun auch die Früchte ihres Ausbildungsengagements ernten. Dies ist auch ein wichtiger Schritt zur Deckung des Fachkräftebedarfs. Im parlamentarischen Verfahren ist es uns gelungen, die 3+2-Regelung praxistauglich weiterzuentwickeln. Der Ausbildungsplatz darf für Flüchtlinge keine „goldene Fußfessel“ sein. Deshalb wird jetzt für Flüchtlinge die einmalige Möglichkeit geschaffen, bei einem Ausbildungsabbruch sechs Monate eine neue Ausbildungsstelle zu suchen ohne dabei die Duldung zu verlieren. Mit der 3+2-Regelung schaffen wir somit endlich Rechtssicherheit für Geduldete und Ausbildungsbetriebe.

Weiterhin ist es uns gelungen das ehrenamtliche Engagement von Flüchtlingen aufzuwerten. Die Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale ist künftig anrechnungsfrei: In einem kommenden Gesetzgebungsverfahren werden wir regeln, dass auch Leistungsbezieher/-innen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten von bis zu 200 Euro ohne Abzug von Leistungen behalten dürfen – dies war ein großes Anliegen der Sportvereine und anderer ehrenamtlicher Organisationen.

Integration und Teilhabe für Menschen mit Fluchtgeschichte – noch nie waren die Rahmenbedingungen in Deutschland für sie so gut wie sie es nach Inkrafttreten des Integrationsgesetzes sein werden. Das ist ein riesiger Fortschritt und der trägt eine sozialdemokratische Handschrift.

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Rolf Mützenich: “Der Säbel bleibt stecken”

Aus der Partei

Rolf Mützenich BTW “Auf dem NATO-Gipfel brauchen wir weder Kriegs- noch Friedensgeheul, sondern Augenmaß und Empathie.”

Rolf Mützenich im IPG-Journal über den anstehenden NATO-Gipfel:
http://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/der-saebel-bleibt-stecken-1509/

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Einsatz für die Demokratie

Aus der Partei

Eine klare Position und sich informieren, schulen, stark machen gegen Rechtspopulisten  sind zwei Seiten derselben Medaille

KölnSPD beschließt Positionspapier und Mitmachangebote 

Die KölnSPD wird nach der Sommerpause bis zum Jahresende Schulungs- und Diskussionsangebote zum Thema „Einsatz für die Demokratie“ unterbreiten. Für Anfang September  ist ein offener Parteirat zum Mitmachen angedacht. Außerdem werden wir mit Hilfe von Bildungsträgern Workshops anbieten. Argumentations- und Verhaltenstraining stehen ebenso auf der Tagesordnung wie die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Rechtspopulisten. Für Ende September/Anfang Oktober wird es hierzu ein konkretes Mitmachangebot geben. Wir bemühen uns um engagierte Gesprächspartner und Referentinnen, auch von außerhalb der SPD, aus Initiativen, Kirchen, Bildungseinrichtungen, den Medien, der Wissenschaft

R_auf_W_72dpiPositionsbestimmung der KölnSPD

Demokratie mit Sozialer Gerechtigkeit

Den Rechtspopulisten keine Chance

  1. Die Menschen ernst nehmen und sich ihrer Sorgen annehmen

Wenn wir verhindern wollen, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien wie die AfD bei den Wahlen 2017 in den Landtag NRW oder den Bundestag einziehen, dann müssen wir uns nicht nur mit der Politik, mit Programm und Personen dieser Parteien, sondern ebenso mit den Motiven, den Ängsten und den Sorgen der Menschen auseinandersetzen, die sie wählen wollen. Wie die Landtagswahlen in Sachsen Anhalt, Rheinland Pfalz und Baden Württemberg zeigen, hat die AfD auch viele Stimmen von früheren Wählerinnen und Wählern der SPD erhalten. Arbeiterinnen und Arbeiter, Arbeitslose und junge Männer und selbst Migrantinnen und Migranten haben für diese Partei gestimmt, obwohl sie nichts von der AfD zu erwarten haben. Sie hat weder eine Idee noch ein Konzept, um jungen Menschen einen Schulabschluss noch eine gute Ausbildung, Arbeit suchenden einen menschenwürdigen Arbeitsplatz, Eltern eine Platz für ihr Kinder in der Kita und vor allem bezahlbare Wohnungen zu verschaffen. Statt Integration und Gleichberechtigung fordert die AfD Ausgrenzung und Diskriminierung ganzer Generationen von Migrantinnen und Migranten.

Statt mehr soziale Gerechtigkeit fordert die AfD radikale Steuersenkungen und damit die systematische Verarmung der öffentlichen Haushalte.

  1. KölnSPD –Vorfahrt für soziale Gerechtigkeit

Wenn wir die Menschen, die die AfD gegen ihre Interessen gewählt haben oder sie wählen wollen, dann müssen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ihnen eine glaubwürdige Alternative bieten.

Glaubwürdig werden wir aber nicht auf dem Papier, sondern, dass wir mit unserem konkreten politischen Handeln die  Verbesserung der Lebensverhältnisse,  dort, wo die Menschen leben, bewirken.

è Wir brauchen mehr geförderten Wohnraum nicht weil, sondern auch weil Flüchtlinge in unserer Stadt leben.

Vor allem in den Stadtteilen, in denen viele Menschen leben, die von Armut bedroht sind, müssen schnell mit Hilfe der GAG, der Genossenschaften und auch sozial verantwortlicher Investoren mehr Wohnungen zu bezahlbaren Mieten gebaut werden. Flächen für bezahlbare Wohnungen zu erschließen muss erste Priorität in der Stadtentwicklung und Stadtplanung bekommen.

è Ängste und Vorurteile bauen sich dort ab, wo Menschen miteinander in einer guten Umgebung leben.

Das Veedel ist Heimat vor der Haustüre. Hier leben die Menschen zusammen, begegnen sich. Hier ist ihr zu Hause.

Überall in der Stadt muss  flächendeckend neuer bezahlbarer Wohnraum entstehen.

Das heisst  natürlich auch, dass in Gegenden, wo wohlhabendere Menschen wohnen, preiswerter Wohnraum geschaffen werden muss und so Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Sozialisation miteinander leben. 

In den von Armut bedrohten oder betroffenen Vierteln muss für gepflegten Wohnraum und ein gepflegtes Wohnumfeld gesorgt werden.

Veedel mit bezahlbaren Wohnungen und einer lebenswerte Umgebung gehören zusammen. Jugendzentren, Freizeitangebote und Hausaufgabenhilfe, Spielplätze, saubere Parks, eine gute Verkehrsanbindung, eine U Bahn Station mit Aufzügen und beleuchtete und barrierefreie Wege, müssen vor allem in diesen Vierteln entstehen. Ärzte und Gesundheitsstützpunkte müssen in allen Stadteilen zur Verfügung stehen. In den Vierteln, wo es an bezahlbaren Wohnungen und guten Lebensbedingungen mangelt, begegnen sich Menschen aus vielen Nationen. Darum müssen wir die Integration im Stadtteil, die gegenseitige Begegnung durch Angebote und ehrenamtliches Engagement überall besser fördern, um Ängste voreinander abzubauen.

è Der beste Weg zum Zusammenleben ist das gemeinsame Lernen. Alle müssen sicher sein, dass für Kinder und Jugendliche ausreichend gute Plätze zur Verfügung stehen. Darum fordern wir die Integration in den Kitas, den Schulen und Berufsschulen durch Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer mit interkultureller Kompetenz. Sprachförderung brauchen alle, eine zweite Chance für einen Schulabschluss müssen alle haben, die sie benötigen,

è Vor allem brauchen die Menschen gute Arbeit.

Sie müssen sicher sein, dass Migrantinnen und Migranten und Geflüchtete nicht dazu missbraucht werden, durch Lohn-und Sozialdumping Vorteile auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn und die Tariflöhne haben für alle abhängig Beschäftigten gleiche Geltung. Bei Einstellungen auch bei der Stadt Köln gilt die gleiche Chance bei gleicher Qualifikation. Programme, um Menschen besser in den Arbeitsmarkt einzugliedern müssen für alle Arbeit suchenden gleichermaßen angeboten werden. Hierzu wollen wir auch Chancen mit der Förderung von Maßnahmen des Zweiten  Arbeitsmarkt entwickeln, die dazu beitragen, das Zusammenleben in Gemeinschaft und die Verschönerung des  Wohnumfeld, zu verbessern.

  1. Statt uns immer weiter von den Menschen, für die wir politisch handeln wollen, zu entfernen, müssen wir wieder gute Nachbarn werden.

Wir haben verstanden, dass viele Menschen uns nicht mehr wählen, weil sie sich in unserer Politik nicht mehr wiederfinden oder unsere politischen Ideen, unser Wirken

in Stadt, Land und Bund, sie nicht erreicht. Sie haben den Eindruck, dass wir ihre Ängste und Sorgen nicht mehr wahrnehmen. Wir müssen uns wieder mehr den Menschen widmen, mehr zuhören und diskutieren, als Mandatsträger in Rat, Bezirksvertretung, Land und Bund konkret Menschen unterstützen. Wir müssen in den Betrieben und im Stadtteil da sein, Ansprechpartner sein, auch und besonders in Wahlkampf freien Zeiten. Dazu gehört auch für unsere Positionen und unser Haltung für die Aufnahme von Geflüchteten und die Integration von Eingewanderten zu werben. Wir müssen eben auch dort präsent sein, wo sonst nur noch Rassisten und Extremisten das große Wort führen. Deshalb haben wir als KölnSPD auch seit Herbst 2015 unser Projekt „Lass Sie uns drüber reden- Wie wollen wir zusammen leben?“ initiiert und in zahlreichen Veranstaltungen, in Gesprächen, großen und kleinen Terminen das Gespräch mit den Menschen gesucht. Diesen Kurs werden wir fortsetzen.

 

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