Weichen für Zukunft des IWZ gestellt

SPD-Ratsfraktion begrüßt den von Regierungspräsidentin Walsken aufgezeigten Weg zu einem Abriss des maroden Hauptgebäudes des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums

Die Bezirksregierung Köln hat heute mitgeteilt, dass das IWZ nach den Vorgaben des Denkmalschutzgesetzes in einem regelkonformen Verfahren überprüft und in die Denkmalliste eingetragen worden ist. Regierungspräsidentin Walsken betonte jedoch, dass bei einem Antrag auf Abriss die Belange von Wissenschaft und Forschung gegenüber dem Interesse der Denkmalpflege überwiegen. Ohne einen Abriss wäre die Fachhochschule nicht in der Lage, ihren Beitrag zur Aufnahme zusätzlicher Studenten zu leisten.

Die Bezirksregierung Köln hat damit die Weichen für einen zukunftsfähigen Ausbau des IWZ am jetzigen Standort gestellt. Martin Börschel MdL, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Köln: „Das Land sollte jetzt auf Grundlage der Ergebnisse des städtebaulichen Wettbewerbs zügig die Voraussetzungen für den Neubau schaffen.“

Nach der Freude über die Entscheidung der Landesregierung, das Ingenieurwissenschaftliche Zentrum der Fachhochschule Köln (IWZ) in Deutz zu belassen, hatte die Nominierung des maroden Hauptgebäudes als „Denkmal des Monats“ Anfang des vergangenen Jahres für Kopfschütteln gesorgt. Martin Börschel: „Gerade vor dem Hintergrund, dass es sich bei diesem Gebäude nicht um einen Solitär von architekturgeschichtlicher Einmaligkeit handelt, war nicht zu verstehen, dass vermeintlicher Denkmalschutz wichtiger sein sollte, als der dringend benötigte Neubau eines modernen und leistungsfähigen IWZ. Regierungspräsidentin Walsken hat heute klargestellt, dass dem nicht so ist.“

Ein zukunftsfähiger und leistungsstarker Fachhochschulcampus ist von großer Bedeutung nicht nur für den Wissenschaftsstandort Köln, sondern insbesondere auch für den Stadtraum Deutz, Kalk und Humboldt/Gremberg. Hierzu Stephan Gatter MdL, Landtagsabgeordneter für diesen Bereich: „Der städtebauliche Wettbewerb hat gezeigt, dass mit Neubau und Erweiterung des IWZ eine stärkere Anbindung des Fachhochschulcampus an die umliegenden Veedel erreicht werden kann. Mit der heutigen Entscheidung der Bezirksregierung ist ein großes Hindernis auf dem Weg zu einem modernen Campus endlich aus dem Weg geräumt worden.“

 
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