Weniger Stau auf der A 57

SPD begrüßt die Öffnung des zweiten Standstreifens

Die Kölner SPD begrüßt die dauerhafte Öffnung des Standstreifens auf der A 57 in Richtung Neuss. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln hatte hierzu, nach den guten Erfahrungen auf der stadteinwärts gewandten Seite, im Dezember 2011 einen ent-sprechenden Antrag auch für die Gegenfahrbahn gestellt. Nun wurde die spürbare Entlastung für die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler von und nach Köln umgesetzt. „Mit dieser pragmatischen Lösung entkrampfen wir einen der neuralgischen Punkte im Kölner Verkehrssystem bedarfsgerecht“, sagt Jochen Ott MdL, bisheriger Sprecher im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr im Düsseldorfer Landtag.

„Der Testbetrieb auf der Fahrbahn ab dem Kreuz Köln-Nord stadteinwärts – insbesondere in den Morgenstunden – hat gezeigt, dass eine wesentliche Verbesserung des Verkehrsflusses erreicht werden konnte – und zwar zügig und ohne teuren Fahrbahnausbau“, so Susana dos Santos, die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Viele Pendler und Anwohner der angrenzenden Stadtteile hatten immer wieder einen Ausbau auf drei Spuren gefordert, um die angespannte Verkehrssituation zu entkrampfen und die Belastungen für die Anwohner durch Lärm und den entstehenden Ausweichverkehr zu verringern. „Ein Ausbau wäre allerdings sehr kostspielig und weniger ergebnisorientiert gewesen. Untersuchungen haben gezeigt, dass es nur zu bestimmten Uhrzeiten zu Engpässen auf der Strecke kommt – lediglich dann wenn Berufstätige morgens und abends ein- und auspendeln kommt es zu Staus und Behinderungen. Wir haben nach einer bedarfsorientierten Lösung gesucht und diese mit der Freigabe des Standstreifens auch erreicht“, so dos Santos weiter.

Jochen Ott sieht in dem Modell auch ein Lösungsmodell für andere Knotenpunkte des Kölner Autobahnringes: „ Die finanziellen Mittel im Autobahnbau sind knapper geworden – da sollten wir auch an anderen Stellen des Kölner Autobahnringes auf solche Ansätze bauen. Eine Verbesserung der Situation ist auch im Interesse unserer ansässigen Unternehmen – eine gute Anbindung an das europäische Verkehrsnetz ist für unsere Stadt ein entscheidender Standortfaktor, den es zu bewahren gilt.“

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