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Brandgefährliches Spiel um die Daseinsvorsorge in Köln

Aus der Ratsfraktion

CDU, Grüne und FDP setzen Zukunft der KVB aufs Spiel. Gefahr für öffentliche Daseinsvorsorge in Köln. SPD fordert Rückkehr zur Sachlichkeit.

Die von CDU, Grünen und FDP angezettelte Diskussion um die Direktvergabe von Bus- und Stadtbahnbetrieb an die KVB stellen eine große Gefahr für die Zukunft des Unternehmens dar. Andreas Pöttgen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD im Stadtrat, ist besorgt: „CDU, Grüne und FDP realisieren anscheinend gar nicht, was sie hier gerade für einen Schaden anrichten. Anders kann ich mir das nicht erklären. Es kann doch nicht sein, dass sie bereit sind, die Zukunft eines der wichtigsten städtischen Unternehmen mit über 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für reine Machtpolitik zu riskieren. Das erfüllt uns mit großer Sorge.“

Andreas Pöttgen - Kandidat für den Wahlkreis Ehrenfeld und Neuehrenfeld
Andreas Pöttgen: “Die Direktvergabe an die KVB ist für die Mobilität in Köln unverzichtbar!”

Die KVB als der Kölner Mobilitätsdienstleister ist eines der wichtigsten Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge in unserer Stadt. Pöttgen weiter: „Bei aller Kritik, die teilweise zu Recht und teilweise zu Unrecht an der KVB geäußert wird: Die Direktvergabe an die KVB ist für die Mobilität in Köln unverzichtbar. Nur durch die Direktvergabe an die KVB kann die Stadt Köln sichergehen, dass ein Unternehmen zum Zuge kommt, das dieser Aufgabe tatsächlich gewachsen wäre. Und nur durch die KVB kann die Stadt Köln zudem direkt Einfluss auf die Mobilität in Köln nehmen.“

Christian Joisten - Kandidat für den WahlkreisWahnheide, Wahn, Lind und Libur
Christian Joisten: “Wir fordern dringend auf, zur Sachlichkeit zurückzukehren.”

Der Fraktionsvorsitzende Christian Joisten appelliert an die Verantwortung der Beteiligten: „Offensichtlich sind CDU, Grüne und FDP primär von anderen Motiven geleitet. Wir fordern sie dringend auf, zur Sachlichkeit zurückzukehren – im Sinne des Unternehmens KVB mit ihren tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und im Sinne der Kölnerinnen und Kölner, die auf ein starkes Unternehmen im öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. Wir als SPD wollen das gerne möglich machen und stehen für Gespräche bereit.“

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SPD fordert beitragsfreie Kitas in Köln

Aus der Ratsfraktion

Zur Ankündigung des Landes NRW, den Berliner Rückenwind durch das Gute-Kita-Gesetz von Ministerin Franziska Giffey zu nutzen und in NRW ein weiteres beitragsfreies Kita-Jahr zu finanzieren, sagt die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln:

Christian Joisten: “Kostenlose Kindergärten sind möglich!”

Christian Joisten, SPD-Fraktionsvorsitzender: „Die Nachrichten aus Düsseldorf und Berlin sind gute Nachrichten für Köln. Denn sie bedeuten für uns: Kostenlose Kindergärten sind möglich – und zwar jetzt. Diese Chance müssen wir für Köln gemeinsam nutzen!“

Dr. Ralf Heinen: “Wir werden eine Initiative in den Stadtrat einbringen.”

Ralf Heinen, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Es ist ganz einfach: Bisher bezahlt das Land zwölf beitragsfreie Monate. Dieses Geld reicht in Köln, um 18 Monate beitragsfreie Kindergärten zu finanzieren. Wenn das Land jetzt das doppelte Geld nach Köln gibt, reicht es auch für die doppelte Zeit – also für 36 Monate, volle drei Jahre. Also für alle Kinder im Alter von drei bis sechs. Wir werden dazu eine Initiative in den Stadtrat einbringen.“

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Die KölnSPD wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Aus der Partei

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Ratsreport vom 18. Dezember 2018

Aus der Ratsfraktion

Der Ratsreport vom 18. Dezember 2018. Er enthält alle wichtigen Entscheidungen der Ratssitzung.

  • SPD-Vorschlag für zukunftsgerechte Lösung für die Ost-West-Achse
  • SPD will mehr Sozialwohnungen für Köln
  • Ossendorf bekommt eine Gesamtschule!
  • Arbeit finanzieren statt Arbeitslosigkeit
  • Privatisierung der Wirtschaftsförderung: Großer Fehler
  • Günstige Wohnungen für Studierende
  • Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord bekommen viel Geld
  • Geschäfte dürfen auch 2019 an mehreren Sonntagen öffnen
  • Eigenständige und größere Gesamtschule auch in Dellbrück
  • Weitere gute Neuigkeiten für unsere Schulen…
  • Abfall- und Straßenreinigungsgebühren: Rat beschließt Erhöhung
  • Städtische Räume sind kein Ort für Hetze
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Ost-West-Achse: Schwarzer Tag für Köln

Aus der Ratsfraktion

Fauler Kompromiss, unter dem noch Generationen leiden werden. Probleme werden nicht gelöst, sondern vertagt. Nur Zwei-Ebenen-Lösung ist wirklich zukunftsweisend.

Der Kompromiss von CDU, Grünen und der Ratsgruppe GUT zur Ost-West-Achse wird in die Geschichte Kölns eingehen: Als mutloser Rückschlag im Bemühen, die Verkehrsprobleme in der Stadt bedarfsgerecht und zukunftsorientiert zu lösen. Ein Rheintunnel wird jetzt gar nicht erst geplant! Dabei wäre das der wirklich große Wurf in Richtung einer nachhaltigen Verkehrswende gewesen. So verstrickt sich der Kompromiss im Kleinklein und wird den wahren Herausforderungen nicht gerecht. Andreas Pöttgen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Bei dieser Einigung hatten die Beteiligten vermutlich etwas im Sinn, aber ganz offensichtlich nicht das Wohl der Kölnerinnen und Kölner. Generationen nach uns werden unter dieser Entscheidung zu leiden haben und weiterhin wie in der Sardinenbüchse gequetscht in vollen Bahnen fahren müssen.“

Andreas Pöttgen: “Generationen nach uns werden unter dieser Entscheidung zu leiden haben”

Die SPD-Fraktion hatte Anfang des Jahres eine Variante in die Diskussion eingebracht, die als einzige einen zukunftsgerechten Kapazitätsausbau auf der Ost-West-Achse bedeutet: Zwei Ebenen in zwei Schritten. Erstens: Die Verlängerung der aktuellen Haltestellen über der Erde für den Einsatz von Langzügen bis zur Fußball-EM 2024. Zweitens: Daran anschließend die Verlängerung des U-Bahntunnels aus Deutz unter dem Rhein hindurch bis zum Eisenbahnring. Macht in der Summe vier statt zwei Gleise, also doppelte Kapazität.

Pöttgen betont: „Wir müssen Bahnfahren attraktiver machen, um mehr Menschen besser zu bewegen. Dazu brauchen wir mehr Kapazität, damit die Bahnen häufiger fahren und man dort ausreichend Platz hat. Das ist die Zukunft, und wir müssen jetzt die notwendigen, mutigen Entscheidungen treffen. Dieser faule Kompromiss ist nichts davon, sondern lediglich die Entscheidung, sich nicht zu entscheiden.“

Christian Joisten: “Mobilität in Köln zukunftsfest machen!”

Christian Joisten, Vorsitzender der SPD-Fraktion: „Unser Auftrag ist es, die Mobilität in Köln zukunftsfest zu machen. Wir haben im Sommer die Führung in diesem wichtigen Prozess übernommen, weil die Stadtspitze diese Führungsrolle nicht übernehmen wollte oder konnte. Es zeigt, dass sich die OB nun für einen Kompromiss feiern lässt, der Köln schaden wird. Die wirklichen Probleme werden wieder nicht gelöst, sondern vertagt – Stillstand statt Fortschritt.“

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