Erneut zu viele Ablehnungen an Kölner Gesamtschulen

Aus der Ratsfraktion

Heute hat die Stadt die Zahl der Anmeldungen an den Kölner Gesamtschulen bekannt gegeben – und damit auch die Zahl der Ablehnungen. Diese ist einmal mehr viel zu hoch.

Franz Philippi - Kandidat für den Wahlkreis Höhenhaus und Dünnwald

Franz Philippi: “Vorfahrt für Gesamtschulen!”

Dazu Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion: „Schon wieder eine Hiobsbotschaft! 733 Kinder können dieses Jahr in Köln nicht an eine Gesamtschule gehen, obwohl sie sich diese Schulform ausgesucht haben. Wie deutlich muss es denn noch werden, dass wir in unserer Stadt mehr Gesamtschulplätze brauchen? Die Verwaltung muss endlich den Schulbaunotstand in Köln entschlossen angehen. Was bis jetzt passiert ist, reicht einfach nicht, das sehen wir jetzt wieder einmal. Wir brauchen Vorfahrt für Gesamtschulen. Damit alle Kinder in Köln die gleichen Chancen auf gute Bildung erhalten.“

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Kostenfreie Kindergärten: Entscheidung vertagt

Aus der Ratsfraktion

Seit Jahren setzt sich die KölnSPD dafür ein, Bildung schon in der Kita kostenfrei zu machen. In Berlin hat SPD-Familienministerin Franziska Giffey das Gute-Kita-Gesetz auf den Weg gebracht. Damit sind wir dem Ziel „Kostenfreie Kita“ einen weiteren Schritt näher gekommen. Die SPD-Ratsfraktion will jetzt, dass Familien so schnell wie möglich gar keine Gebühren mehr für den Kita-Besuch ihrer Kinder bezahlen müssen. Das soll ab dem dritten Lebensjahr gelten. Darüber hat der Stadtrat von Köln heute abgestimmt.

Ralf Heinen, jugendpolitischer Sprecher: „Ein gutes Bildungsangebot schon für unsere Kleinsten darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein. Wir können jetzt viel mehr Geld aus Berlin bekommen und damit drei beitragsfreie Jahre finanzieren. Genau das wollen wir für unsere Pänz – und zwar sofort!“

Damit Kinder gute Bildung bekommen, sind zwei Dinge wichtig: Die Qualität der Kita-Betreuung muss stimmen. Dafür brauchen wir ausreichend Erzieherinnen und Erzieher, die in der Kita gute Bildungsangebote machen können. Zweitens müssen alle Kinder den gleichen Zugang zu Bildung erhalten, auch schon die Kleinsten. Heinen: „So sieht echte Chancengleichheit aus. Und es stimmt nicht, dass man diese beiden Ziele nicht nebeneinander finanzieren kann. Das sagen nur Leute, denen dieser Bildungsbereich nicht wichtig genug ist.“

CDU, Grüne und FDP waren nicht bereit hier ein Zeichen zu setzen. Sie haben unseren Antrag auf die lange Bank geschoben und in den nächsten Jugendhilfeausschuss vertagt. Dort werden wir weiter für Bildung. Kostenfrei. Für alle. streiten.

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