Neue Gesamtschule in Ossendorf kommt

Aus der Ratsfraktion

SPD-Vorschlag setzt sich durch. Passende Flächen für Gesamtschulen besonders rar. SPD-Forderung nach Gesamtschule für Rondorf abgelehnt.

Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: “Die Priorität bei neuen Schulen in Köln muss auf Gesamtschulen liegen.”

Ein großer Erfolg für die Kinder und Eltern im Kölner Nordwesten: Ossendorf bekommt eine neue Gesamtschule. Ein entsprechender Änderungsantrag der SPD-Fraktion wurde gestern im Schulausschuss beschlossen. Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion dazu: „Köln braucht dringend neue Schulen und die Priorität muss eindeutig auf Gesamtschulen liegen. Nur an Gesamtschulen gibt es integrativen und inklusiven Unterricht mit qualitativ hochwertigem Ganztagsangebot und gleichzeitig die Möglichkeit, sämtliche Schulabschlüsse zu erreichen. Nicht ohne Grund stimmen Kinder und Eltern jedes Jahr mit den Füßen ab und laufen den Gesamtschulen die Türen ein.“ Die Gesamtschule ist die einzige Schulform in Köln, bei der jedes Jahr Kinder abgelehnt werden, ohne einen anderen Gesamtschulplatz angeboten zu bekommen – allein dieses Jahr knapp 1000.

Gesamtschulen müssen mindestens vierzügig sein, wodurch es besonders schwierig ist, ausreichend große Fläche für sie zu finden. Philippi weiter: „Das Areal in Ossendorf ist darum eine große Chance.“ Im Stadtbezirk Lindenthal wurde über Jahre hinweg nach einer passenden Fläche gesucht, immer wieder gab es vermeintliche Hinderungsgründe.

Auch im Neubaugebiet Rondorf-Nordwest fordert die SPD-Fraktion eine Gesamtschule. Philippi: „Die Argumente für die Gesamtschule in Ossendorf gelten in Rondorf natürlich nicht weniger.“ Auch dort besteht dringender Bedarf für eine Gesamtschule und auch die Schulen im Stadtbezirk würden diese Weiterentwicklung des Schulangebots befürworten. Doch CDU, Grüne, Linke und FDP setzten für diesen Standort gestern ein neues Gymnasium durch. Gelegenheit vertan!

Ein großer Erfolg für die Kinder und Eltern im Kölner Nordwesten: Ossendorf bekommt eine neue Gesamtschule. Bild: colourbox

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Gesamtschule in Ossendorf

Aus der Ratsfraktion

Franz Philippi: “Köln braucht dringend neue Schulen und die Priorität muss eindeutig auf Gesamtschulen liegen.”

Zum Antrag der SPD-Fraktion im heutigen Schulausschuss, eine neue Gesamtschule in Ossendorf zu errichten, erklärt Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

„Köln braucht dringend neue Schulen und die Priorität muss eindeutig auf Gesamtschulen liegen. Nur an Gesamtschulen gibt es integrativen und inklusiven Unterricht mit qualitativ hochwertigem Ganztagsangebot und gleichzeitig die Möglichkeit, sämtliche Schulabschlüsse zu erreichen. Nicht ohne Grund stimmen Kinder und Eltern jedes Jahr mit den Füßen ab und laufen den Gesamtschulen die Türen ein. Die Gesamtschule ist die einzige Schulform in Köln, bei der jedes Jahr Kinder abgelehnt werden, ohne einen anderen Gesamtschulplatz angeboten zu bekommen – allein dieses Jahr knapp 1000. Eine Chance wie in Ossendorf müssen wir darum nutzen und auf der städtischen Fläche eine neue Gesamtschule bauen, alles andere wäre fahrlässig. Wir haben über Jahre hinweg in Lindenthal schmerzvoll erfahren müssen, wie schwer es ist, passende Flächen für Gesamtschulen zu finden. Das darf sich nicht wiederholen.“

 

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Bühnenwerkstätten nach Ossendorf

Aus der Ratsfraktion

Standort kostet weniger Geld und ist besser geeignet

Prof. Klaus Schäfer: “Es kann nicht sein, dass man sich für eine schlechtere und gleichzeitig teurere Variante entscheidet.”

Die SPD im Stadtrat spricht sich für einen Neubau der Bühnenwerkstätten in Ossendorf aus. Die aktuell genutzten Räumlichkeiten in Ehrenfeld sind lediglich gemietet und entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen. In Ossendorf bietet sich die Möglichkeit, einen Neubau auf einer Fläche an der Hugo-Eckener-Straße zu realisieren, die der Stadt heute bereits gehört. Auch bietet das Grundstück mehr Freiheiten und Möglichkeiten zum Bau einer zeitgemäßen und nutzerfreundlichen Werkstatt.

Prof. Klaus Schäfer, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Der Standort in Ossendorf bietet viele Vorteile gegenüber allen anderen in Frage kommenden Flächen. Es kann nicht sein, dass man sich dennoch für eine schlechtere und gleichzeitig teurere Variante entscheidet. Es geht hier immerhin um Steuergelder!“

In der Vergangenheit gab es auch Überlegungen, die Einrichtung auf dem Gelände des WDR in Bocklemünd zu bauen. Davon erhoffte man sich Kooperationsvorteile mit dem WDR, welche sich jedoch bei einer genauen Untersuchung im Auftrag der Stadtverwaltung als nicht so groß herausstellten. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprachen sich mit großer Mehrheit gegen einen Umzug nach Bocklemünd aus.

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