Statement zur häufigeren Reinigung der Schultoiletten

Aus der Ratsfraktion

Im heutigen Schulausschuss hat die SPD-Fraktion einen Dringlichkeitsantrag mit dem Ziel gestellt, die Schultoiletten ab sofort und nicht erst ab 2019 häufiger zu reinigen. Die Dringlichkeit wurde angenommen, der Antrag allerdings in eine Sondersitzung kurz vor der Ratssitzung verschoben.

Franz Philippi kämpft für die Kölner Schülerinnen und Schüler

Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher, sagt dazu: „Die Schulen erwarten zu Recht, dass der Beschluss zur doppelten Toilettenreinigung aus April endlich umgesetzt wird. Warum geht es da nicht jetzt nach den Schulferien los? Die Schultoiletten sind heute schmutzig und nicht erst 2019. Das kann man doch niemandem mehr erzählen. Und man kann niemandem erzählen, dass man bei einem 4,5 Milliarden-Haushalt nicht im Laufe des Jahres noch die paar Euro findet, um die Toilettenreinigung jetzt zu starten. So ist das kein Zustand! Wir hätten gerne heute schon über diesen Antrag abgestimmt. Jetzt hoffen wir, dass die anderen Fraktionen unserem Anliegen in der Sondersitzung folgen.“

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Gleiche Chancen schaffen: SPD fordert Sozialarbeit an allen Kölner Schulen

Aus der Ratsfraktion

Rund 90 Schulen in Köln noch ohne Schulsozialarbeit. Wichtiges Instrument für gleiche Bildungschancen und erfolgreiche Schulkarrieren. Gemeinsamer Antrag mit Ratsgruppe BUNT im Schulausschuss.

Zurück in die Schule, die großen Ferien sind für die über 100.000 Schülerinnen und Schüler in Köln vorbei. Aber längst nicht alle von ihnen haben dort die gleichen Chancen. Denn die Ausstattung der Schulen in Köln ist sehr unterschiedlich, was sich deutlich am Beispiel der Schulsozialarbeit zeigt.

Franz Philippi fordert gleiche Chancen für alle Schülerinnen und Schüler in Köln

Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion: „Hilfe in schwierigen Situationen zu bieten, gehört zu den wichtigen Aufgaben der Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Sie helfen damit vielen einzelnen Kindern, ihre Schullaufbahn erfolgreich zu meistern. Das ist unverzichtbar, um das Ziel zu erreichen, dass alle Schülerinnen und Schüler die gleiche Chance auf Erfolg in der Schule und damit oft auch im Leben haben. Leider gibt es das Angebot der Schulsozialarbeit noch nicht an allen Schulen in Köln. Das wollen wir ändern.“

Bislang ist die Zuständigkeit für die Finanzierung der Schulsozialarbeit nicht eindeutig geklärt. Manchmal zahlt die Stadt, manchmal das Land und teils sogar der Bund. Daher hat SPD-Landtagsfraktion kürzlich die Initiative ergriffen, eine einheitliche Finanzierung aus Landesmitteln einzuführen. Bereits vor der Verabschiedung einer Regelung des Landes möchten nun die SPD im Stadtrat und die Ratsgruppe BUNT erreichen, dass die Stadt vorerst die Schulsozialarbeit an den 90 Schulen in Köln bezahlt, an denen es sie noch nicht gibt.

Philippi weiter: „Der Bedarf ist bereits jetzt vorhanden, die betroffenen Schulen wünschen sich die Schulsozialarbeit sehr. Wir wollen, dass alle Schülerinnen und Schüler in Köln die Möglichkeit haben, von der wichtigen Schulsozialarbeit zu profitieren.“

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Statement zum Haushaltsentwurf

Aus der Ratsfraktion

Zum heute im Rat vorgestellten Haushaltsentwurf erklärt Christian Joisten, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln:

Christian Joisten: “Jetzt mit aller Kraft arbeiten, um die Probleme Kölns zu lösen und das Vertrauen der Menschen wieder zu gewinnen”

„Die Oberbürgermeisterin streut den Kölnerinnen und Kölnern Sand in die Augen, bietet aber keine Lösungen für die drängenden Probleme dieser Stadt. Dabei ist die Situation dramatisch: Die Mieten werden unbezahlbar, 1.000 Kinder wurden dieses Jahr von Gesamtschulen abgelehnt und die soziale Spaltung der Stadt schreitet voran. Ohne überzeugende Antworten steuert Köln im Blindflug in die Wohnungs- und Schulbaukatastrophe. Nehmen wir als Beispiel das Riesenproblem, dass Wohnungen über Portale wie AirBNB als Ferienwohnungen zweckentfremdet werden. Hier ist trotz aller schönen Worte nicht einmal eine einzige zusätzliche Stelle vorgesehen, im Gegenteil: Die bestehenden Stellen sind nur bis Juni befristet. So wird auch 2019 ein verlorenes Jahr für die Zukunft Kölns.

Ehrlich ist immerhin, dass bei den dringend benötigten Investitionen in die öffentliche Infrastruktur das eigene Scheitern eingestanden wird: Geplant ist nicht etwa, was notwendig ist, sondern was die Verwaltung „verarbeiten“ kann. Die Höhe der Investitionen bleibt seit Jahren gleich, obwohl der Bedarf dramatisch gestiegen ist und weiter steigt. Ein wirklich konkretes Maßnahmenpaket, wie dieses gewaltige Defizit endlich behoben werden kann, bleibt die Oberbürgermeisterin schuldig.

Wir müssen als Kölner Politik jetzt mit aller Kraft arbeiten, um die Probleme Kölns zu lösen, wenn wir das Vertrauen der Menschen wieder gewinnen wollen. Das muss die oberste Priorität aller Akteure sein. Wir als Sozialdemokraten stehen dafür bereit und nehmen diese Aufgabe an. Wir werden uns den Haushaltsentwurf genau anschauen und unsere Vorschläge für eine entschlossene Lösung der Probleme dieser Stadt auf den Tisch legen.“

Elfi Scho-Antwerpes, Erste Bürgermeisterin der Stadt Köln, ergänzt:

Elfi Scho-Antwerpes: “Ein Versäumnis, dass die soziale Spaltung in dieser Stadt offensichtlich nicht zu den Schwerpunkten der Politik der Oberbürgermeisterin zählt.”

„Der Vertrauensverlust der Menschen in die Kölner Politik erfüllt uns mit großer Sorge. Die Oberbürgermeisterin mahnt zurecht eine neue politische Kultur an. Umso schwerer wiegt das Versäumnis, dass sie die soziale Spaltung in dieser Stadt offensichtlich nicht zu den Schwerpunkten ihrer Politik zählt. Das ist für die oberste Repräsentantin unserer Stadt in dieser kritischen Phase zu wenig. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten verstehen dies als unseren Auftrag.“

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Schultoiletten, jederzeit sauber und benutzbar

Aus der Ratsfraktion

Ab wann werden die Kölner Schultoiletten häufiger gereinigt, so wie es längst beschlossen ist? SPD-Fraktion und Ratsgruppe Bunt fragen im Schulausschuss.

Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher: „Der Stadtrat hat schon vor vier Monaten beschlossen, die Schultoiletten zweimal täglich zu reinigen. Viele Schulen und Eltern freuen sich darüber – und fragen gleichzeitig: Wann geht es denn bei uns endlich los? Genau das wollen wir jetzt im Schulausschuss wissen. Wir machen Druck, damit der Beschluss so schnell wie möglich umgesetzt wird. Wir wollen in ganz Köln beste Lernbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler. Dazu gehört auch, dass die Toiletten jederzeit sauber und benutzbar sind.“

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Statement zur Forsa-Umfrage: “Köln braucht dringend spürbare Fortschritte”

Aus der Ratsfraktion

Laut heute bekannt gewordenen Ergebnissen einer Forsa-Umfrage bewerten 59% der Kölnerinnen und Kölner die Arbeit von Oberbürgermeisterin Henriette Reker negativ. Dazu SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Joisten:

Christian Joisten: “Bei den Großthemen günstiger Wohnraum sowie Schulbaunotstand dürfen wir keine weitere Zeit verlieren!”

„Fast 60% der Kölnerinnen und Kölner sind mit der Stadtspitze unzufrieden. Das ist ein dramatisch schlechter Wert für Oberbürgermeisterin Reker. Sie muss endlich das Chaos in dieser Stadtverwaltung in den Griff kriegen. Dafür muss sie ihre Verwaltung organisieren und entschlossen Führung übernehmen, statt Dinge folgenlos zur „Chefsache“ zu erklären. Der aktuelle Stillstand in Köln steht in krassem Gegensatz zu den Zukunftsherausforderungen dieser Stadt. Stau und Dauerbaustellen dominieren das Bild – keine guten Voraussetzungen, um Vertrauen in die Handlungsfähigkeit dieser Stadt herzustellen.

Wir als SPD sind laut der gleichen Umfrage die Partei, der die Kölnerinnen und Kölner am ehesten zutrauen, mit den Problemen der Stadt fertig zu werden. Das ist zwar erfreulich, darauf dürfen wir aber nicht ausruhen. Denn wenn es gleichzeitig fast die Hälfte der Menschen in Köln gar keiner Partei mehr zutraut, die Probleme dieser Stadt zu lösen, dann ist das eine erschreckende Erkenntnis. Darin sehe ich eine große Herausforderung für alle demokratischen Kräfte in unserer Stadt.

Die SPD-Fraktion wird alles dafür tun, das Vertrauen auch dieser Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen, indem wir weiterhin kraftvoll unsere Ideen und Vorstellungen einbringen, konsequent auf die Umsetzung drängen und den Dialog mit den Menschen in Köln intensivieren. Wir wollen den Stillstand überwinden und Köln zukunftsfähig machen. Gerade bei den Großthemen „günstiger Wohnraum“ sowie „Schulbaunotstand“ dürfen wir keine weitere Zeit verlieren. Hier braucht Köln dringend spürbare Fortschritte.“

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Reker-Bilanz: Verspätet oder gestrichen

Aus der Ratsfraktion

Erste Hälfte der OB-Amtszeit vorüber. Fazit: Reker geht zentrale Zukunftsherausforderungen Kölns nicht an. Wohnen, Schulbau und Mobilität müssen zukunftsfähig gestaltet werden.

Martin Börschel MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Fraktionschef Martin Börschel zu Rekers Bilanz: “Alle Ziele sind entweder verspätet oder gestrichen.”

Keine Visionen, kein Plan, stattdessen Stillstand und Rückschritte – die erste Hälfte von Henriette Rekers Amtszeit als Oberbürgermeisterin sorgt für ein ernüchterndes Bild. SPD-Fraktionschef Martin Börschel stellt fest: „Rekers Bilanz sieht aus wie die Abflugtafel am Flughafen während eines schweren Gewitters: Alle Ziele sind entweder verspätet oder gestrichen. Dabei gibt es gerade jetzt bei den zentralen Herausforderungen in Köln so viel zu tun: Bezahlbare Wohnungen werden immer knapper, beim Bauen und Sanieren unserer Schulen herrscht akuter Notstand und in der Verkehrsinfrastruktur regiert Klein-Klein statt zukunftsfähigem Ausbau.“

Jochen Ott, Vorsitzender der KölnSPD und Landtagsabgeordneter, bestätigt diesen Eindruck: „Klar: In ganz NRW fehlen Wohnungen, das ist kein Kölner Phänomen. Aber man erkennt deutlich, dass die Situation in unserer Stadt deutlich prekärer ist als in den meisten anderen Städten. Die Oberbürgermeisterin hat die Dringlichkeit offensichtlich nicht erkannt: Parkstadt-Süd – kaum Bewegung, Mülheimer Süden, Zündorfer Süden – verspäten sich, Kreuzfeld scheint gestrichen zu sein. Reker muss Wohnen endlich zur Chefsache machen, Flächen zur Verfügung stellen und die Wohnungsbauleitstelle mit den nötigen Kompetenzen ausstatten. Wohnen ist ein Menschenrecht, das braucht vollen Einsatz statt halbherzigem Lavieren.“ Bis 2029 benötigt die wachsende Stadt Köln ungefähr 60.000 neue Wohneinheiten, in der Realität werden die von Reker angepeilten Zahlen für neue Wohnungen allerdings dramatisch verfehlt. Die SPD-Fraktion hat schon zum Haushalt 2018 ein städtisches Wohnungsbauprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro gefordert.

KölnSPD-Chef Jochen Ott: “Nach wie vor greift Reker nicht durch.”

Ähnlich sieht es beim Schulbau aus. Ott, Mitglied im Schulausschuss des Landtags, weiter: „Wenn fast 1.000 Kinder in Köln nicht den gewünschten Platz an einer Gesamtschule bekommen, dann ist das eine bildungspolitische Katastrophe für unsere Stadt. Und die Klassen und Schulen sind schon völlig überfüllt. Aber nach wie vor greift Reker nicht durch. Der Schulbau braucht endlich eine Gesamtstrategie und muss in der Gebäudewirtschaft die oberste Priorität bekommen. Wir brauchen hierfür Flächen, wir brauchen kreative und schnelle Lösungen wie Schulen in Modulbauweise. Schulbildung ist ein Grundrecht und eine Pflichtaufgabe einer Stadt. Aber für die Oberbürgermeisterin ist eine Schule auf einer idealen Fläche schon dann gestrichen, wenn da wie an der Herbesthaler Straße in Lindenthal eine Brombeerhecke im Weg steht. Das kann man doch niemandem erzählen!“ Für die kommende Sitzung des Stadtrats hat die SPD-Fraktion beantragt, schnellstmöglich fünf neue Gesamtschulen und fünf neue Gymnasien auf den Weg zu bringen.

Auch im Bereich Mobilität wartet die SPD-Fraktion weiter auf Bewegung. Börschel: „Wenn die wachsende Stadt mobil bleiben soll, dann brauchen wir jetzt Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in Bus und Bahn. Aber Reker lässt beispielsweise in der Bürgerbeteiligung zur Ost-West-Achse fünf verschiedene Varianten diskutieren, von denen keine einzige die zukünftig nötige Kapazität mitbringt. Das ist doch hanebüchen! Und das ist sinnbildlich insgesamt für diese Oberbürgermeisterin. Die Menschen am Clevischen Ring in Mülheim haben seit Jahren mit den höchsten Stickoxidwerten im ganzen Land zu kämpfen. Aber außer Sonntagsreden passiert hier nichts. Die Oberbürgermeisterin müsste heute die Weichen stellen für zukunftsfähigen Verkehr auf der Schiene, mit dem Rad und auf dem Wasser. Auch hier: verspätet oder gestrichen!“ Für die Ost-West-Achse hat die SPD-Fraktion mit dem Ausbau auf zwei Ebenen in zwei Schritten die einzige zukunftsweisende Lösung vorgeschlagen, die nicht nur den überlasteten Status Quo verwaltet, sondern tatsächlich eine Mobilitätswende ermöglicht. Mehr Menschen besser bewegen!

Börschel fasst zusammen: „Statt diese zentralen Zukunftsherausforderungen unserer Stadt anzugehen, brüstet sich Reker mit dem Scheinriesen Verwaltungsreform – je näher man sie sich anschaut, desto kleiner wird sie. Das ist für unsere Stadt und die Kölnerinnen und Kölner deutlich zu wenig!“

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Landesregierung verzögert neue Gesamtschule in Kalk

Aus der Ratsfraktion

Frühester Planungsbeginn 2026. SPD-Ratsfraktion kritisiert Verzögerung und „Salamitaktik“ der Landesregierung. Philippi: Wir brauchen endlich eine verlässliche Aussage.

Rückschlag für die neue Gesamtschule in Kalk: Wie die Landesregierung auf eine Anfrage der drei rechtsrheinischen Kölner SPD-Abgeordneten dos Santos Herrmann, Ott und Börschel mitteilt, wird das landeseigene Grundstück am Walter-Pauli-Ring noch mindestens bis Ende 2026 als Interimsfläche für die Technische Hochschule Köln benötigt.

Franz Philippi: “Das Land fährt eine Salamitaktik!”

Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, kritisiert: „Es ist nicht hinnehmbar, dass wir immer weiter vertröstet werden. Das Land fährt eine Salamitaktik und kann immer noch nicht genau sagen, was es wann mit dem Grundstück vorhat. Bisher hieß es, dass das Grundstück erst 2024 an die Stadt verkauft werden kann und somit erst dann für eine dringend benötigte Gesamtschule zur Verfügung stehen wird. Jetzt ist plötzlich von Ende 2026 die Rede. Wir brauchen endlich eine verlässliche Aussage.“

Philippi weiter: „Die Stadtverwaltung kann nun nicht einmal mit der Planung beginnen. Dabei brauchen wir viele neue Gesamtschulplätze in Köln: Fast 1.000 Schülerinnen und Schüler wurden in diesem Jahr an Kölner Gesamtschulen abgelehnt, weil nicht genug Plätze vorhanden sind. In Kalk gibt es eine der wenigen Flächen, die überhaupt für neue Gesamtschulen in Frage kommen. Wenn die Landesregierung den Schulbaunotstand nicht weiter verschärfen will, muss es hier eine schnelle und verlässliche Lösung geben.“

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Ratsreport vom 14.11.2017

Aus der Ratsfraktion

Der Ratsreport von der heutigen Sitzung des Rates der Stadt Köln. Er enthält alle wichtigen Entscheidungen und Beschlüsse aus der Ratssitzung vom 14. November 2017.

Unsere Themen:

  • Ebertplatz den Menschen zurückgeben
  • Wohnungsbau entschlossen angehen – Bus und Bahn parallel ausbauen!
  • Weg ist frei für mehr grüne Dächer und Fassaden für unsere Stadt!
  • Reinigung der Schultoiletten verbessern
  • Haushalt 2018: Köln verpasst seine Zukunft
  • Psychosoziale Vorsorge von Kindern und Jugendlichen läuft dank SPD weiter
  • Befristete Verträge sind inakzeptabel
  • Gut Leidenhausen: Gründung eines Umweltbildungszentrums auf den Weg gebracht

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Programm „Kein Kind zurücklassen“ geht weiter

Aus der Ratsfraktion

Gute Nachrichten aus Düsseldorf

Ralf Heinen: “Das sind gute Nachrichten für Köln.”

Anders als ursprünglich geplant, wird die neue Landesregierung nun doch das rot-grüne Projekt „Kein Kind zurücklassen!“ (KeKiz) weiterführen, nachdem bereits einige Kommunen gegen die Einstellungspläne protestiert hatten. Das Programm soll nun zunächst bis Ende 2018 weiterlaufen.

Die SPD-Fraktion im Landtag NRW begrüßte die Fortsetzung von KeKiz. Auch für Köln als teilnehmende Kommune laufen die Förderungen damit weiter. Ralf Heinen, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion in Köln, erklärte: „Das ist eine gute Nachricht für Köln. Auch unsere Stadt hat nun die nötige Klarheit, um die im Rahmen von KeKiz bereits begonnene Arbeit fortzusetzen. Ziel des Projektes ist der Aufbau von sinnvollen Präventionsketten, um die Folgen von Kinderarmut aufzufangen und allen Kinder und Jugendlichen von Anfang an dieselben Chancen zu geben – egal, wie die soziale und finanzielle Situation ihrer Eltern ist.“

Die neue Landesregierung aus CDU und FDP hatte das Projekt lange kritisiert und plante dessen Abschaffung, sah sich nach dieser Entscheidung aber massiver Kritik aus der SPD-Fraktion im Landtag, aus den Kommunen und von Seiten der Fachwelt ausgesetzt. Offensichtlich hat diese zu einem Umdenken geführt.

Weitere Informationen zu KeKiz in Köln finden sich hier: http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/kein-kind-zuruecklassen

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Schulbaunotstand: der Faktencheck

Aus der Ratsfraktion

CDU und Grüne verschulden Probleme an Schulen im Kölner Westen

CDU, Grüne und FDP haben im heutigen Schulausschuss die Einrichtung zusätzlicher Klassen an bereits bestehenden und aus allen Nähten platzenden Gymnasien im Kölner Westen gefordert, um so dem Schulbaunotstand zu begegnen: „Das ist purer Zynismus. Die drei Parteien spielen sich jetzt als die Feuerwehr auf, um einen Brand zu löschen, den sie maßgeblich selber gelegt haben“, sagt Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Warum dies so ist und welche Lösungen die SPD schon seit Jahren fordert, sehen sie in dem beigefügten Faktencheck zum Thema.

 

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