Schulentwicklungsplanung 2018 – Prioritätenliste für den Schulbau

Aus der Ratsfraktion

Der Rat hat heute zwei wichtige Entscheidungen getroffen, damit es im Schulbau weitergeht. Die Schulentwicklungsplanung wurde beschlossen. Darin stehen alle Ideen, die helfen sollen, die Schulen in Köln passend für unsere Kinder zu verbessern. Der SPD-Fraktion ist es hierbei besonders wichtig, dass schneller gebaut wird. Hier ist allerdings viel Kreativität gefragt und vor allem, dass alle in der Stadtverwaltung an einem Strang ziehen.

Dies funktioniert allerdings schon lange nicht mehr gut. Außerdem sind die Baufirmen im Moment alle gut ausgelastet. Darum war die zweite Entscheidung auch sehr wichtig: Es gibt eine Prioritätenliste. Darin ist alles zusammengefasst, was beim Bau oder der Sanierung von Schulen ansteht. Wir erwarten von der Stadtverwaltung, dass sie daraus noch weitere Pakete schnürt und Maßnahmen enger zusammenfast. So kann es noch schneller gehen. Hier liegt noch viel Arbeit vor uns.

Wir fordern daher auch bereits seit längerer Zeit, dass die Oberbürgermeisterin das ganze Thema zur Chefsache macht. Sie hat in der Stadtverwaltung zu entscheiden, was am Wichtigsten ist. Der Schulbau muss da an oberster Stelle stehen. Es geht um die Zukunft unserer Pänz!

Weitere Informationen:
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=79320&voselect=19923
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=80979&voselect=19923

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Gesamtschule in Ossendorf

Aus der Ratsfraktion

Franz Philippi: “Köln braucht dringend neue Schulen und die Priorität muss eindeutig auf Gesamtschulen liegen.”

Zum Antrag der SPD-Fraktion im heutigen Schulausschuss, eine neue Gesamtschule in Ossendorf zu errichten, erklärt Franz Philippi, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

„Köln braucht dringend neue Schulen und die Priorität muss eindeutig auf Gesamtschulen liegen. Nur an Gesamtschulen gibt es integrativen und inklusiven Unterricht mit qualitativ hochwertigem Ganztagsangebot und gleichzeitig die Möglichkeit, sämtliche Schulabschlüsse zu erreichen. Nicht ohne Grund stimmen Kinder und Eltern jedes Jahr mit den Füßen ab und laufen den Gesamtschulen die Türen ein. Die Gesamtschule ist die einzige Schulform in Köln, bei der jedes Jahr Kinder abgelehnt werden, ohne einen anderen Gesamtschulplatz angeboten zu bekommen – allein dieses Jahr knapp 1000. Eine Chance wie in Ossendorf müssen wir darum nutzen und auf der städtischen Fläche eine neue Gesamtschule bauen, alles andere wäre fahrlässig. Wir haben über Jahre hinweg in Lindenthal schmerzvoll erfahren müssen, wie schwer es ist, passende Flächen für Gesamtschulen zu finden. Das darf sich nicht wiederholen.“

 

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